Adobe After Effects CS5: Das umfassende Training

Mit diesem Video-Training bekommen Sie After Effects CS5 in den Griff und tauchen ein in die spannende Welt der Videokomposition. Der professionelle Motion- und Screen-Designer Markus Bledowski zeigt Ihnen live am Bildschirm, wie Sie After Effects CS5 bedienen und in eigenen Projekten einsetzen. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Filme mit Effekten aufwerten, fesselnde Kamerafahrten erzeugen, 3D-Szenen erstellen und richtig ausleuchten. Lassen Sie sich vom Profi zeigen, wie Sie After Effects richtig bedienen und machen Sie bei den Übungen selbst mit – die Projektdateien, Grafiken und Filme finden Sie auf der DVD … (Quelle: GalileoDesign.de)

Quelle: Galileo-Press.de

Als angehender Mediengestalter für Bild und Ton sollte man mit dem Videogestaltungsprogramm After Effects von Adobe umgehen können, weshalb ich mir dieses Tutorial von Markus Bledowski angeeignet habe. Nach Thomas Kuhns Training zu Final Cut Pro ist dies nun mein zweites Praxistraining von Galileo Design – und dank Kuhns hervorragendem Lernmaterial war ich bezüglich des After-Effects-Tutorials guter Dinge, was die Lernkompetenz anbelangt.

Nun, da ich dieses Tutorial abgeschlossen habe, kann ich behaupten, dass ich Kuhns meisterhaftes Talent, Einsteigern ein kompliziertes Programm beizubringen, noch mehr schätze. Denn was Markus Bledowski seinen „Schülern“ mit After Effects CS5: das umfassende Training anbietet, ist eine Zumutung.
Es beginnt damit, dass man bereits in den ersten Minuten den Eindruck bekommt, dass Bledowski praktisch ohne Vorbereitung in die Screenaufnahmen eingestiegen ist – ein Konzept sucht man vergebens, die Lektionen scheinen spontan aneinandergereiht, in After Effects zu importierende Dateien müssen im Windows Explorer erst gefunden und aufgerufen werden.
Des Weiteren bekommt man bereits in den ersten Lektionen mehrfach gesagt, dass After Effects das Photoshop des Films sei. Dies glaubt man gerne, schaut doch die Auswahl an Werkzeugen ganz ähnlich aus wie die in Photoshop. Als Resultat begreift man als Einsteiger recht schnell die Grandiosität dieses Computerprogramms, denn die Möglichkeiten, die sich einem bieten, sind immens.

Leider werden diese Möglichkeiten zwar gezeigt, diese jedoch grauenhaft vermittelt. Werkzeuge, die in den ersten Lektionen regelmäßig verwendet werden, werden erst in späteren Lektionen im Detail erklärt. Das Öffnen einer neuen Komposition mit den auszuwählenden Optionen wird in Sekundenbruchteilen vollbracht, wodurch sich dem Laien die Angaben nicht erschließen. Mit unruhiger Mausführung überfliegt Bledowksi die vielen Funktionen, setzt so manches Wissen scheinbar schon voraus, das Auge kann und will der Maus nach nicht allzu langer Zeit nicht mehr folgen.

Der folgende Kritikpunkt mag zwar etwas eigen sein, doch Bledowskis Sprachstil ist nicht unbedingt für ein überwiegend über Sprache vermitteltes Tutorial geeignet. Dass er ausländische (polnische?) Wurzeln hat, hört man ihm leicht an – einige Silben verschluckt er, seine Betonung der Worte entspricht nicht ganz der deutschen Sprache. Man kann sich hier ein eigenes „Bild“ davon machen – möglicherweise bin ich diesbezüglich auch hier von Thomas Kuhns Tutorial „verwöhnt“.

Zuletzt sei noch gesagt, dass das Tutorial für Einsteiger zu ungenau und für Erfahrenere zu basisorientiert ist, und somit keine Zielgruppe so richtig anzusprechen vermag. Nach dem Abschluss des Tutorials mag man zwar die kreativen Ideen für das Arbeiten mit After Effects haben, nicht aber die Fertigkeiten, diese auch umzusetzen.
Und so bleibt After Effects CS5: das umfassende Training weit hinter den berechtigten Erwartungen zurück, einem Anfänger den Einstieg in After Effects zu erleichtern, und erhält in Folge dessen enttäuschende 1,5 von 5 Sternen.
Man hat am Ende das Gefühl, Bledowskis Webseite, dessen Showreel er immer wieder zur Vorführung besonderer Arbeiten in After Effects genutzt hat, besser zu kennen als das eigentliche Programm.

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2 Responses to Adobe After Effects CS5: Das umfassende Training

  1. Paul Dobenheimer says:

    Schlechter Artikel – die Hälfte auch noch per copy&paste reingepackt.

  2. Lichtschwert says:

    Bis auf den zu Beginn verlinkten Absatz stammt der Text zu 100% von mir.

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