Ein Musikvideo zu Hans Zimmers Time

Der ein oder andere YouTuber wird vielleicht den Kanal MovieZoneET kennen, auf dem unter anderem der Soundtrack zu Inception (und auch die Scores zu weiteren Filmen) hochgeladen wurde(n). Außerdem finden sich dort auch einige durchschnittliche Fancut-Produktionen – und eine davon hat neulich mein Interesse geweckt.
Bei ihr handelt es sich um ein Musikvideo des Stücks Time aus Hans Zimmers Soundtrack zu Inception.

In diesem werden Szenen aus zahlreichen Filmen zusammengeschnitten, die zusammen eine Reise von Gefühlen, Sorgen, Verzweiflung, Glück und Hoffnung zeigen sollen, so die Videobeschreibung.

Gänsehaut kam bei mir leider nicht auf, da das große Potenzial, das Time besitzt, nicht völlig ausgeschöpft wird.
Dafür punktet das Video in der Auswahl der Szenen aus Dutzenden von Filmen und deren überwiegend sehr gute 1080p-Auflösung.
Der Schnitt ist okay, hätte noch etwas mehr zur Musik passen könnte, aber das sind Bruchteile von Sekunden, von denen ich spreche.

Wer die Musik kennt und liebt (wie ich), der wird gut unterhalten und darf sich auf schöne Bilder freuen.

3 von 5 Sternen.

Ein Musikvideo zu Hans Zimmers Time auf YouTube ansehen.

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10 Responses to Ein Musikvideo zu Hans Zimmers Time

  1. Lukas Huda says:

    Also ich find’s schon ziemlich klasse. Gänsehaut hatte ich jetzt nicht, die bekomm ich aber auch nur selten bei kurzen Videos mit Musik. Und dafür sind hier vor allem viel zu viele verschiedene Filme genommen worden, von denen ich einige zu meinem Bedauern noch gar nicht gesehen habe (Harry Potter z.B. 😉 ). Trotzdem ist das Video handwerklich oberklasse, vor allem das Ende finde ich super gelungen – auch, wenn das nur ein kleiner Schnitt ist. Die restlichen fand ich übrigens sehr passend zur Musik.

    Abgesehen davon, ist das Video schon deshalb supertoll, weil diverse Szenen aus Supernatural verwendet wurden. Und was für welche… sofern man die Hintergründe kennt :/

  2. Lichtschwert says:

    Du hast Harry Potter noch nicht gesehen? Aber zumindest gelesen, oder?
    Dass so viele Filme vorkommen, zeichnet den Film meines Erachtens aus. Hätte man sich auf eine geringere Anzahl an Filmen konzentriert, wäre das Video bestimmt nicht so gut geworden, da dann die Auswahl sehr guter Szenen geringer geworden wäre und diese dann die 4.39 min nicht mehr hätten füllen können.
    Handelt es sich bei den Szenen aus „Supernatural“ unter anderem um die bei 2.29? Falls ja, ist gerade diese Szene eine der wenigen, die mir in dem Video nicht gefallen haben, da mir das gezeigte Gesicht zu Serien-08/15-Lulatschmäßig war. 😀
    Aber ich kann dein Argument verstehen. Würden am Ende nicht auch die beiden SW-Szenen vorkommen, hätte das Video die 3 Sterne möglicherweise nicht erreicht. 😉

  3. Lukas Huda says:

    Was Harry Potter angeht: Band 1 hab ich in der Grundschulzeit mal gelesen, Teil 1, 2, 3 und 4 der Filme hab ich gesehen, ist allerdings schon länger her. Muss ich alles irgendwann mal nachholen, wenn mir mal danach ist; hat mich irgendwie nie sonderlich gepackt. 😉
    Und ja, eine der Szenen ist bei 2:29. Zugegeben, der gute Sam sieht da wirklich sehr Serienlulatisch-mäßig aus. Kennt man aber den Hintergrund, ist das plötzlich was ganz anderes. So wie wenn man bei Inception [SPOILER!] den Kreisel am Ende sieht und sich nur denkt: „Joa, ist halt nen Kreisel…“ [SPOILER!] 😀 Abgesehen davon sind die beiden Hauptdarsteller grandiose Schauspieler, unabhängig davon, ob man’s jetzt mag, oder nicht. 🙂 Vor allem die Szenenübergänge mit dem Auge find ich vor allem höchstpassend, aber nochmal: ich kenne ja auch den Hintergrund 😀 (Kleiner Aufruf: sofort alle Staffeln gucken, und sich von Staffel 1 nicht abschrecken lassen – ab Staffel 3 ist es die beste eigenständige Serie, die ich bisher gesehen habe 😛 )
    Und ich zum Beispiel muss ja sagen, dass die Star Wars-Szenen für mich jetzt nicht wirklich ausgemacht haben. Dafür fand ich Star Wars zwar immer durchaus klasse, aber nicht wirklich emotional mitreissend oder so 😉

  4. Lichtschwert says:

    Das klingt aber nicht so verlockend, wenn man sich erst zwei offenbar eher durchschnittliche Staffeln angucken muss, um mit Qualität belohnt zu werden. 😛
    Die SW-Szenen sind auch nicht wirklich der Brüller, aber nach vier Minuten erwartet man keine SW-Szenen mehr – und wird im Positiv überrascht!
    Dass du Star Wars nicht emotional mitreißend fandest, ist schade. Keine feuchten Augen bei der Siegesfeier? Oder bei „Ich bin dein Vater?“

  5. Lukas Huda says:

    Die erste Staffel hat viele durchschnittliche Folgen, aber auch ein paar gute und sehr gute. Die zweite Staffel hat davon wesentlich mehr, ist lediglich im Vergleich zu Staffeln 3-6 nicht so storylastig und daher nicht ganz vergleichbar, dennoch insgesamt super mit einem genialen Staffelfinale, wenn man es noch nicht kennt (bzw. selbst dann). 3-6 umfassen dann 1-2 Storybögen und sind einfach nur obergeil.
    Die Serie hat übrigens die genialsten „Was bisher geschah…“-Filmchen, die ich je bei einer Serie gesehen habe 😀
    Und was Star Wars angeht… mal ehrlich: ich kenn die Story, seitdem ich 6 oder 7 bin, da gab es die neueren 3 Teile noch gar nicht. Das Darth Vader Lukes Vater ist, wusste ich schon, bevor ich die Filme gesehen hab. Und da letzterer Name seit vielen, vielen Jahren zu dem Namen avanciert ist, mit dem ich normalerweise gerufen werde und ich den Spruch „Ich bin dein Vater!“ seitdem geschätzte Drölfhundertachtzigtausendmillionen Mal gehört hab, ist das nicht gerade emotional mitreißend. Und die Siegesfeier war sicherlich cool, man freut sich mit, aber mitreißend fand ichs jetzt auch nich gerade 😉 Von den ersten 3 Teilen fand ich lediglich die Szene emotional bemerkbar, in der Anakin die Jünglinge tötet, auch wenn das ja nicht direkt gezeigt wurde (zum Glück). Da werde ich heute noch sauer und wütend. Und natürlich (allerdings in Teil IV) bei der Zerstörung Alderaans. Aber ansonsten sind es für mich tatsächlich eher Filme der guten, aber leichteren Unterhaltung. Finde ich. Was sie aber keinesfalls unbedeutender oder gar schlechter Macht, nicht falsch verstehen 😉
    Aber an das Ende vom Herrn der Ringe kommt es zum Beispiel lange nicht ran – da bin ich fast jedes Mal wieder den Tränen nahe 😦

  6. Lichtschwert says:

    Nja, jeder hat so seine eigenen Ansichtsweisen von Filmen. :-/
    Beim Ende von DHDR bekomme ich nicht nur feuchte Augen – da weine ich, ohne mich schämen zu müssen.

  7. Lukas Huda says:

    Das wünschte ich mir manchmal auch zu müssen, aber meistens kommts dann gar nich so weit. Nur so fast. Das haben bisher so weit ich mich erinnere sowieso nur 2 Medienstücke geschafft: das Ende des 4. Staffelfinales von House und das Ende von His Dark Materials (die genialste Bücherreihe der Welt). Bei Filmen ist es immer hart an der Grenze, obwohl es da durchaus einige gibt 😉

  8. Lichtschwert says:

    Solange du bei einer Twilight-Kussszene wegen des Liebeskummers oder des Schnulzes keine feuchten Augen bekommst, kann man dein Verhalten als normal bezeichnen.
    Ich bin ja schon ein Typ, der bei der Zweitsichtung von HP 7.1 die Tränen unterdrücken muss, da die Eltern regelmäßig durch’s Zimmer laufen. 😉

  9. Lukas Huda says:

    Oha – bei Twilight (bzw. den 10 Minuten, die ich gesehen habe) musste ich meine Tränen stark zurückhalten. Wenn ich viel Gähne, kommen mir immer Tränen 😀
    Und ja, das kann ich verstehen, wenn man Harry Potter Fan ist und sich dann nahe dem Ende befindet, was ja nach allem was ich gehört habe nicht gerade undramatisch sein soll, dann kann das durchaus gut möglich sein. Und das mit den Eltern kenn ich auch. Wieder das Beispiel von House, Ende von Staffel 4: in einem Gemeinschaftsbüro mit 4 Leuten plötzlich anzufangen zu schluchtzen erschien mir auch nicht gerade wie eine typische Reaktion, weshalb ich mich da auch ziemlich zusammenreißen musste 😀

  10. Pingback: Marlon Roudettes New Age « Lichtschwert's Blog

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