Mein erstes Auto – Teil 1

Es hat sehr lange gedauert, doch nun ist es quasi-offiziell: Lichtschwert hat sein erstes eigenes Auto. Dabei handelt es sich nicht um den hier mal in einem Kommentar erwähnten VW Polo V mit 85 PS, da es bei diesem formelle Schwieriegkeiten gibt (dazu gleich mehr), sondern um einen anderen VW (dazu später mehr).
Die Suche nach einem Auto dauerte nun schon mehrere Monate an – nachdem meine Entscheidung getroffen war, ein kleines und kompaktes Auto zu kaufen, das äußerlich ähnlich dem momentanen Auto meiner Mutter (VW Golf V, hier) und größer als ein Smart sein sollte, aber auch kein VW-Golf sein sollte, stand für mich fest, dass es ein VW Polo wird.

Dieser galt zwar lange Zeit für mich als billiger Abklatsch eines Golfs, doch nur, bis ich die neueste Version, den VW Polo V, vor mir sah, der es optisch zweifellos mit einem VW Golf V, wenn nicht sogar mit einem VIer, aufnehmen kann. Mein irgendwie-Traumauto war gefunden, nun galt es, die Farbe zu finden.

In die engere Auswahl schafften es silbermetallic, weiß und schwarz. Schwarz schied schon zu Beginn aus, da sich im Sommer im Auto eine starke Hitze bilden kann.
Die Farbe Weiß sieht bei einem Auto zwar klasse aus, aber ich wusste, dass das Auto nicht lange weiß bleiben würde.
Drum sollte es Silbermetallic sein – doch das war ausverkauft! Und sollte auch nicht vor Ausbildungsbeginn (01.08.) nicht mehr verfügbar sein, doch für die Ausbildung brauche ich doch ein Auto!

Nun war also auch silbermetallic nicht möglich. Die Farbe des Autos meiner Mutter gefiel mir zwar auch (graugrün), aber ich wollte meine Mutter nicht kopieren, weshalb ich mich zwischen den beiden Finalisten Schwarz und Weiß (nochmals) entscheiden musste.
Und die Wahl fiel auf das elegante, sexy Schwarz. Was bei Frauen bestimmt gut ankommt.

Ein Autohändler war übrigens auch schon gefunden – dieser hat uns einen/den Volkswagen Polo V mit unter anderem folgenden Features

  • Fünf Gänge
  • 85 PS
  • Elektrisch verstellbare, beheizbare Außenspiegel
  • Sitzheizung
  • Nebelscheinwerfer
  • Bordcomputer
  • 4/5 Türen
  • 4 Räder
  • Lenkrad

zum Preis von knapp 13.000 EUR (Tageszulassung mit 5 km auf dem Tacho) angeboten – ein Schnäppchen!
Der Haken (und Grund für den geringen Preis) war die Tatsache, dass es sich bei dem Auto um einen Import handelte. Das in Slovenien als Tageszulassung registrierte Auto sollte nach Deutschland verkauft werden. Doch bei den Formalien gab/gibt es Probleme, und der Händler aus Slovenien liefert(e) wohl nicht.
Dieses Wochenende ist unser (deutscher) Fahrzeughändler nach Slovenien geflogen, um sich zu informieren, und wollte uns in den nächsten acht Tagen Bescheid geben, ob es zur Übergabe kommt oder nicht. Sollte es zur Übergabe kommen, dann wohl frühestens erst in drei Wochen.

Was natürlich zu spät wäre, da ich in drei Wochen schon längst in der Ausbildung bin und ein Auto benötige, um zu meinem Ausbildungsplatz zu kommen.
Darum sind wir vom Deal abgesprungen – und bereits gestern ist mein Vater (TÜV-Prüfer mit guten Connections) auf ein anderes Auto bei einem anderen (und wesentlich freundlicheren und seriöseren) Händler aufmerksam geworden.

Ich war erst ein wenig skeptisch, doch die Bilder im Internet auf der Seite des Händlers haben mich überzeugt – und nach einer Testfahrt am heutigen Samstag war ich nicht nur überzeugt, sondern auch begeistert!
Der Kaufvertrag wurde noch heute unterschrieben; es gehört also offiziell mir, muss aber noch zugelassen werden, zuvor wird noch ein kostenloser Servicecheck und eine ebenso kostenlose Hauptuntersuchung (Connections, ´ne?!) gemacht. Dienstag oder Mittwoch wird es abgeholt und steht dann (hoffentlich!) bei uns vor der Haustür.

Doch um welches Auto es sich handelt, das verrate ich beim nächsten Mal. Dann gibt’s auch Bilder. 😀

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16 Responses to Mein erstes Auto – Teil 1

  1. Glückwunsch! Mein erstes Auto war ein Renault 5 TR (oder war’s TS)? Jedenfalls hatte der Kleine auch satte 82PS und war gut unterwegs, bis ein Rentner gemeint hatte er müsse doch mal die wartenden Autos an der Ampel alle überholen, mir auf meiner Fahrbahn entgegen kommen und mein kleines Wägelchen an der Seite aufschlitzen wie die Titanic. 😦 Danach gab’s dann einen Renault 19, mit satten 90PS und Sportpaket. Aber leider war das Ding so groß und schwer, das ich damit meine Last hatte. Und so wurde mein letztes Auto auch mein Traumauto. Ein kleiner, gelber FIAT Cinqucento Sporting, mit anfänglichen 55PS. Das ist zwar nicht viel, aber bei weniger als 1T Leergewicht und anschließendem Chiptuning auif 75PS ging der ab wie Schmidt’s Katz. Tja, bis mir einer im Parkhaus „rückwärts“ an der Schranke voll rein donnerte und meinte ich wäre ihm ja rein gefahren. Er hatte 3 Kumpels dabei, ich war alleine, Bandaufzeichnung gab’s nicht. Pech gehabt! Tja und seitdem fahr ich U-Bahn und nun meinen 3. Roller seitdem. In Frankfurt langt das alle Mal.

  2. Lichtschwert says:

    Danke sehr.
    Och, das tut mir Leid für dich. Das sind ja alles keine glücklichen Autogeschichten. Aber in Frankfurt Auto ohne Kratzer oder ähnliches zu fahren, ist ja auf Dauer fast unmöglich. Die öffentlichen Verkehrsmittel tun ihren Job da – denke ich – auch gut.
    Ich hatte bislang mehr Glück und fahre seit einem Jahr unfallfrei. Ich hoffe, die Glückssträhne hält noch ein Weilchen an.

  3. siver says:

    Mein erstes Auto war ein rotes Bobbycar von Dickie oder so, hatte eine S(iver)Stärke und ich hielt alle Rekorde im Straßenrennen. Bis ich einmal nicht mehr bremsen konnte und in ein Beet gefahren bin. Dabei ist das Bobbycar umgekippt, und ich habe mir wehgetan ^^. Seitdem hatte ich Angst, mich auf son Teil draufzusetzten. Heute fahre ich ein silberblaues Fahrrad mit 21 Gängen (haha 😉 ).

    Ich bin persönlich ja eher Fan von Opel. Wahrscheinlich weil meine Eltern Autos der Marke fahren.

    Glückwunsch zum ersten Auto! Fahr stets langsam und vorsichtig, und telefoniere nicht während dem Fahren :P.

    PS: Entweder ist das Bild aus dem Internet gezogen oder das ist wirklich das Auto deiner Mutter, was du fotografierst hast. Wenn letzteres der Fall ist: Hübsche Gegend, in der ihr da wohnt ;).

  4. Lichtschwert says:

    Nette Geschichte. 🙂
    Ich bin persönlich ja eher Fan von VW. Wahrscheinlich weil meine Eltern Autos der Marke fahren. 😛

    Danke für den Glückwunsch: an die Ratschläge werde ich mich halten, aber langsam fahre ich nur, wenn nötig. 😉 Mein neues Auto zieht gewaltig, da werd ich auf der Autobahn auch mal Gas geben (aber nie schneller als 140 km/h!).

    Letzteres ist der Fall, daher danke schön (sollte das Lob auch für unseren Vorgarten gemeint sein).

  5. siver says:

    Nicht war? Aber das mit meinem ersten Auto stimmt wirklich :P.

    Irgendwann lautet die Schlagzeile auf Lichtschwerts Blog „Meine ersten Punkte in Flensburg“. Und darunter sieht man ein hübsches Blitzerfoto von dir :). Und dann kann ich schreiben „Ich habs dir doch gesagt!“

    Der Vorgarten kommt natürlich nicht an den unseren heran, aber er sieht ganz gut aus :P. Nein, kleiner Scherz.

  6. Wienerschnitzel says:

    Auch von mir Glückwunsch zum ersten Auto.
    Ich habe, so wie siver, auch ein silberblaues Fahrrad mit 21 Gängen . 😀
    Ein eigenes Auto kann/will ich mir im Moment nicht leisten, da ich die Wohnung und die Jahreskarte für die Bahn zahlen muss (und noch andere Sachen).

    Wenn ich Auto fahre, dann fahre ich entweder mit den von meiner Mutter (Peugeot 206) oder von einem Schulkollegen(Ford Focus)

  7. Lichtschwert says:

    @ siver
    Jaja, laber nur weiter! 😛

    @ Wienerschnitzel
    Danke!
    Ein Fahrrad tut es ja auch.

  8. Miki says:

    Glückwunsch! Ich liebe ja meinen Brummer wie verrückt und finde den kleinen Bruder in guter Ausstattung auch sehr schön. Und früher dachte ich auch, schwarz ist doof, aber mit Klimaanlage und getönten Scheiben ist das immer ruckzuck auf gewünschter Temperatur.
    Ich bin gespannt, was es bei dir nun geworden ist!

  9. Lukas Huda says:

    Glückwunsch auch von mir 🙂
    Dann bin ich ja mal gespannt, was es denn letztlich geworden ist. Ich hätte ja auf Twingo getippt, aber deine VW-Aussagen lassen mich eher auf einen schönen Golf tippen. Letztlich doch Polo wäre irgendwie keine Überraschung mehr 😛

    Also ich persönlich bin ja ausserdem eher Fan von BMW 😀
    Allerdings gehört der, den ich immer fahre, meinen Eltern. Und auch der nächste (mein Papa ist ebenfalls großer Fan 😉 ) wird wieder denen gehören. Aber sollte ich hier im Herbst in der Stadt studieren, was ich auf jeden Fall vorhabe, dann brauch ich die nächsten Monate sowieso kein eigenes Auto. GöVB ftw 🙂
    Ach ja, was den unseren angeht: BMW klingt jetzt natürlich erstmal wieder protzig, so ist das aber nicht gemeint. Das schöne Stück war ein absolutes Schnäppchen (weit unter Normalpreis für Gebrauchte), ist mittlerweile fast 20 Jahre alt, hat fast 380,000km auf dem Buckel und hat neben einem extrem zickigen ersten Gang auch die herzerwärmende Eigenschaft, beim Anfahren manchmal einfach auszugehen. So komplett, ohne menschlichen Fehlereinfluss. \o/

    PS: Die Frage über dem Kommentarfenster ist ja mal zu geil 😀

  10. Lichtschwert says:

    @ Miki
    Danke! Getönte Scheiben und Klimatronic sind vorhanden, soviel kann ich schon einmal verraten. Und Schiebedach!

    @ Lukas Huda
    Danke.
    Lasst euch alle mal mehr oder weniger überraschen. 🙂
    Du wohnst also in Göttingen, ja? Darf ich fragen, was du studieren möchtest?

    Meines Vaters VW Passat hat neulich die 300.000-km-Marke überschritten und kann auf schöne 14 Jahre zurückblicken. Nach diesen 14 Jahren ist eigentlich nichts Nennenswertes kaputtgegangen, bis auf während unseres letzten Münchenausflugs von vor ein paar Wochen/Monaten, als der Turbolader (zuständig für hohe Drehzahlen) seinen Geist aufgegeben hat. Aber das Auto fährt noch …

    Zu P.S.: danke sehr! Habe ich neulich erst geändert; dachte mir, wie ich das unkreative „Hinterlasse eine Antwort“ ersetzen kann. 😛

  11. siver says:

    „Hast du Senf dabei?“

    Ich habe erst gedacht das ist irgendein Fehler oder so… ^^.

  12. Lukas Huda says:

    Jap, im schönen Göttingen wohlgemerkt! 😀
    Und wenn alles rund läuft (was von einem Test nächsten Freitag abhängt) dann werd ich im Oktober Molekularmedizin studieren. Yay 🙂

    Zum Auto: deutsche Wertarbeit – hat schon vor 70 Jahren auch unter Extrembedingungen einwandfrei funktioniert 😀 Gut, lassen wir die bösen Sprüche. 300,000km sind schon wirklich viel, früher wär das undenkbar gewesen. Da ist es auch nur logisch, dass ab und zu mal einige Teile (neben dem von dir erwähnten auch die Kats, Lambdasonden, Bremsen, Schläuche etc.) erneuert werden müssen. Aber dafür gibt es ja Ersatzteile 😉

    Und dass der „Senf“ von dir stammt, wusst ich nich. Aber super Idee, ich musste echt lachen 😀

  13. Lichtschwert says:

    @ siver
    Nein nein, dieser „Fehler“ entsprang meinem Gedankengut.

    @ Lukas Huda
    Boah, das klingt ja höchst-wissenschaftlich. Dann mal viel Erfolg (beim Einstellungstest?) am Freitag!
    „Aber super Idee, ich musste echt lachen“
    Danke! 🙂

  14. cialis says:

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