Zack Hemseys „Mind Heist“-Album

Der Grund, weshalb es heute etwas Inception-lastig wird, ist, dass ich gestern den Rest des Bonusmaterials von der Inception-Blu-ray gesehen habe, was mich ziemlich fasziniert hat. Darin war zwar nie von Zack Hemsey die Rede, doch der hat mit seinem Song Mind Heist den Trailer sehr geprägt und den Hype um den Film noch weiter angekurbelt.
Heute habe ich herausgefunden, dass Mind Heist lediglich das Titellied des gleichnamigen Albums von Zack Hemsey ist, welcher übrigens schon für Trailer zu Robin Hood und The Town die Musik beigesteuert hat.

Genanntes Album umfasst neben dem Titelsong fünf weitere Tracks, die verkürzte oder verlängerte Versionen des Titellieds sind. Wer mit dem Song Mind Heist nur wenig anfangen kann, wird am gleichnamigen Album keine Freude finden. Wer sich an Mind Heist aber nicht satthören kann, wird mit den Songs The Birth Of An Idea, No Turning Back, The Promise Of Tomorrow, Evolution und dem Bonussong Beyond Control eine wahre Freude haben.

Sie alle besitzen die Melodie des bekannten Titellieds, ergänzen es aber mit zusätzlichen Motiven und kommen so auf eine Länge von bis zu über sechs Minuten pro Lied, natürlich prall gefüllt mit dem Trailer-typischen BRAAAAHM-Sound.

Lied Nummer 2 des Albums Mind Heist:

Das ganze Album kann man sich übrigens hier oder auf Zack Hemseys Webseite anhören und dort auch günstig erwerben.

Wer mehr über den kreativen Schaffensprozess des noch jungen Hemseys erfahren will, wird bei dieser Dokumentation vielleicht fündig.

5 von 5 Sternen.

Zack Hemseys Mind Heist-Album auf YouTube anhören.

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17 Responses to Zack Hemseys „Mind Heist“-Album

  1. Lukas Huda says:

    Klingt super, ‚Mind Heist‘ find ich eh schon grandios. Werde ich mal reinhören, genauso wie in die Doku gleich mal reinschauen. Danke dafür!

    Und noch was zur Inception-Bluray: sehr schön fand ich ja, dass der gesamte Soundtrack im HD-Format drauf verfügbar ist. Mit der richtigen Anlage ist das ein wahres Fest für die Ohren.

  2. Lichtschwert says:

    Der Score da drauf klingt super, aber „gesamt“ ist der nicht. 😉

  3. Lukas Huda says:

    Halbwegs 😉 Bei mir warens glaub ich 11 Stücke oder so, die zumindest den Großteil abdecken. Auf Score-Trägern wird ja auch selten wirklich JEDES Stück aus den Filmen angeboten, zumal es die Hauptstücke ja auch in speziell abgeänderter und teilweise stark zurechtgeschnittener Form ja zuhauf gibt^^

  4. Lichtschwert says:

    Auf der zweiten Blu-ray-Disc fehlten jedenfalls „Half Remembered Dream“ (# 01) und „Waiting For A Train“ (# 10). Ich glaube, auf der ersten Disc war auch der Score drauf, da fehlte nur „Waiting For A Train“, wenn ich mich nicht irre.

  5. Owley says:

    Genial, I didnt know about that. Aber das Album hat er nach dem Film rausgebracht, oder? Bzw. „Mind Heist“ hat er für den Trailer geschrieben, oder? Weil man muss mir ja nicht erzählen, dass der Track „Mind Heist“ im Trailer zu einem Film über Hirneinbrüche erklingt 😉

    Höre gerade den Track, finde ihn vom Ansatz her gut. Aber, ich finde, Hemsey sollte sich nicht zu sehr reduzieren. Ich glaube, in dem Mann steckt mehr als nur das Düdeldüdeldüdel aus dem Inception-Trailer (mit Düdeldüdel meine ich diesen Sound da, yknow). Wenn er sich selbst jetzt immer wieder auf diesen Track bezieht, wird er auch nur noch als Komponist dessen wahrgenommen. Darum – mehr anderes Herr Hemsey!

    Und ab 1.45 erinnert mich der Track ein bisschen an diesen Song aus „Princess Mononoke“ (den du dir imfall unbedingt anschauen solltest. Wie 1000000000000000 andere Filme) 😉

    http://www.myvideo.ch/watch/4545690/Princess_Mononoke_The_battle_drums

  6. Lichtschwert says:

    Das Album wurde im Mai dieses Jahres veröffentlicht, ergo nach der Filmpremiere. Aber den Song „Mind Heist“ gab’s vorher schon. Ich denke, der hat den Erfolg gemerkt und dann ein Album draus gemacht.
    Ob der Song jetzt aber für Inception komponiert wurde oder ob die Produzenten den Track einfach so gefunden haben, ist mir nicht bekannt. Ich tippe aber auf Ersteres, da die Musik der von Hans Zimmer einfach zu ähnlich ist, als dass Hemsey die Musik ohne Zimmers Einfluss einfach so eingefallen ist.

    Wo steht denn, dass er sich nur auf „Mind Heist“ bezieht? Auf seiner Webseite gibt’s genügend andere Alben (die ich mir aber auf Grund des fehlenden Bezugs nicht angehört habe), ich hab’s ja oben verlinkt.

    Der Track „Battle Drums“ aus dem Prinzessinnenfilm ist tatsächlich gut. Und die Ähnlichkeit ist auch vorhanden.
    Dass ich mir noch 1000000000000000 Filme anschauen muss, halte ich aber für ein Gerücht. Sind bestimmt nur 100000000000000 oder so. 😉

  7. Owley says:

    Du hast mich ein bitzeli falsch verstanden. Ich meinte, dass er, wenn er jetzt immer wieder Zeugs mit Bezug zu Mind Heist rausbringt, sich selbst auf diesen Track reduziert. Am Schluss wird hinter seinem Namen nur noch stehen „(Komponist von „Mind Heist“) oder so“. Darum sollte er jetzt bestenfalls darauf aufbauen, aber nicht das Ganze wiederholen. „MInd Heist“ kennen wir, er soll beweisen, dass er auch anders kann.

  8. Owley says:

    Und: Ich empfehle dir „Redemption“ auf „The Way“. Sag mir nachher bitte, woran es dich erinnert 😉

  9. Lichtschwert says:

    Hui, „Redemption“ ist auch ganz gut.
    Der Anfang hat was von „Time“ (Inception), einem Track aus American Beauty (dir vermutlich nicht bekannt) und „Davy Jones“ (Fluch der Karibik 2), entwickelt sich gegen Ende hin aber eher zu einem der Tracks aus „Fluch der Karibik 3“ (oder doch 2?).
    Und was hörst du so raus?

  10. Owley says:

    Ganz klar dieses Stück da von Clint Mansell. Hilf mir auf die Sprünge… :/

  11. Owley says:

    Requiem for a Dream. Gleich beim „Kommentar absenden“-Klicken eingefallen 😉

  12. Lichtschwert says:

    Näh. Das abrupte Ende vielleicht, vielleicht auch der Stil der sich ständig steigernden Spannung und die große Verwendung an „Instrumenten“. Aber melodisch ist das ganz anders als Requiem for a Dream.

  13. Owley says:

    Mais l‘ Arrangement.

  14. Lichtschwert says:

    „Aber das Abkommen“?

  15. Owley says:

    Wie das Stück arrangiert ist. Stil, Drive, Flow, stellenweise kleinere Melodien, Instrumentation.

  16. Lichtschwert says:

    Sag ich doch auch. Aber das machen viele Lieder. Nicht nur Requiem for a Dream. 😉

  17. Lukas Huda says:

    Jetzt habt ihr mich neugierig gemacht…

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