Karl Jenkins‘ Adiemus

Ich kann mich an kein Lied erinnern, dass mir so stark in Erinnerung geblieben ist, dessen Namen ich aber nie wusste, wie dieses, was ich heute im Cliptipp präsentieren möchte. Es ist vielleicht einmal pro Jahreszeit im Radio zu hören, als Fillerlied für die letzten Sekunden bis zu den Nachrichten zur vollen oder halben Stunde. Der Stil erinnert an Enya, ist aber pompöser und festlicher. Es hätte ein Lied aus Der Herr der Ringe (gesunden von Enya) oder aus Avatar – Aufbruch nach Pandora sein können; Letzteres erschien mir aber als unmöglich, da das Lied älter als der Film ist.

Was das Lied für mich so erinnerungswürdig machte, waren diese wundervoll-musischen Stimmen, dieses König der Löwen-Flair und die gute Stimmung, die das Lied verbreitet.

Als mir gestern langweilig war, bin ich wieder auf das Lied gekommen und habe auf YouTube einfach mal Enya eingegeben – wissend, dass das Lied vermutlich nicht von ihr ist, aber der Stil ist ähnlich, also wird mich YouTube auch so irgendwie vielleicht auf das gesuchte Lied bringen. Und tatsächlich: nach nur wenigen Klicks wurde ich fündig! 🙂

Überglücklich habe ich nach dem Video mit der besten Qualität gesucht, es heruntergeladen, in mein iTunes importiert, auf meinen iPod kopiert und es den ganzen Abend rauf und runter gespielt. So sehr, dass ich sogar bis nachts um 0.00 Uhr, als ich eigentlich schon längst schlafen sollte/wollte, noch die Melodie im Kopf hatte – die ich mir vor dem Fund aber nie merken konnte! Ich hätte den Ohrwurm „raushören“ können (iPod her, Musik an, Musik vollständig „raussummen“, Ohrwurm weg), aber es war so schön, dieses Lied als Ohrwurm zu haben, dass ich sogar auf diesen Schlaf verzichtet habe und innerlich die Musik gehört habe.

Heute Morgen habe ich meiner Mutter von dem Lied erzählt. Nachdem ich ihr den Namen und den Komponisten genannt habe, sagte sie: „du weißt aber schon, dass wir eine CD von dem haben?“. Meine Kinnlade hätte wohl bis zum Boden gereicht, wäre dazwischen nicht noch irgendwo ein Tisch und eine Müslischüssel gewesen. Schnell durch den CD-Schrank gegooglet gesucht und fündig geworden: wir haben es auf CD. Seit Jahren! Und ich habe es nicht gewusst …

Wenn ihr euch unten das Lied anhören werdet, werdet ihr euch sicherlich denken, was der liebe Lichtschwert sooo toll daran findet. Dabei ist es wohl nicht nur das Lied, das mich so begeistert, sondern die nun endlich erfolgreiche Suche nach diesem Lied, das ich (wenn ich mich nicht irre) als kleiner Bub das erste Mal gehört und mich damals in die Klänge verliebt habe.

Betrachtet, bewundert, bestaunt: Adiemus von Karl Jenkins.

Oben habe ich erwähnt, dass ich mir gut vorstellen konnte, dass dieses Lied im Score eines großen Blockbusters enthalten sein könnte. Ganz so glorreich traf es Adiemus‚ „Erfolgsgeschichte“ aber nicht, denn das Lied wurde 1995 für einen Werbespot der Delta Air Lines komponiert.

Seit Stunden läuft das Lied bei mir in der Dauerschleife. Dafür gibt’s verdiente …

5 von 5 Sternen.

Karl Jenkins‘ Adiemus auf YouTube ansehen.

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3 Responses to Karl Jenkins‘ Adiemus

  1. siver says:

    Irgendwoher kenne ich das… Irgendwoher… Man hat es schon einmal gehört, weiß aber nicht wann und wo.

  2. siver says:

    JETZT weiß ich, woher ich das kenne. War das nicht die Hintergrundmusik der zahlreichen Spendenaufrufe im Fernsehen nach dem Tsunami 2004?

  3. Lichtschwert says:

    Oh je, keine Ahnung. 😉 Das ist schon so lange her …

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