Halbzeit

Bei graval wird gerade ganz fleißig über Prüfungen berichtet, nun bin ich an der Reihe. Bei mir ist nämlich gerade Halbzeit in Sachen Fachabiturabschlussprüfungen auf meiner Fachoberschule für Gestaltung. Morgen habe ich frei, weshalb ich mir jetzt auch ein wenig Zeit für meinen Blog nehme(n werde).

Die bislang geschriebenen Prüfungen waren Englisch (gestern) und Deutsch (heute). Beide sind ziemlich gut gelaufen und lassen sich sehr gut mit den bisherigen Klausuren vergleichen, welche allerdings meistens schon auf Prüfungsniveau waren.

In Englisch, einer 180-Minuten-Prüfung, habe ich einen Bericht über tribewanted ausgewählt, ein Projekt, ähnlich wie die TV-Serie Survivor oder das Dschungelcamp, offenbar nur ohne quotengeile Produzenten und alles auf Eigeninitiative der Teilnehmer. Allgemeine Fragen über das Interesse der heutigen Gesellschaft an diesem Projekt und ob ich selbst daran teilnehmen würde sowie eine Abschlussfrage mit Bezug auf unsere Lektüre, Lord of the Flies, standen auf dem Aufgabenblatt. Die Anzahl meiner geschriebenen Wörter lag bei 849 – ich gehöre zu denen, die am meisten schreiben. 😉

In Deutsch, einer 240-Minuten-Prüfung, standen eine Textgebundene Erörterung oder Fragen zu unserer Lektüre Lenz zur Auswahl. Normalerweise bin ich ja mehr der diskutierende und nicht der interpretierende Typ, weshalb ich mich normalerweise für die Textgebundene Erörterung entschieden hätte, doch bei einer Hausarbeit (Textgebundene Erörterung) vor den Osterferien habe ich trotz 100% Leistung lediglich eine 2+ bekommen – ein verheerendes Ergebnis. 😉 Die Lehrerin scheint meine teilweise recht anspruchsvollen und mit zahlreichen Kommas, Gedankenstrichen und Semicolons ausgestatteten Sätze nicht zu mögen; dabei schreibe ich doch so gerne so verworren! 🙂
Jedenfalls habe ich mich für Lenz entschieden, wobei zwei der drei gestellten Fragen in exakter Ausführung bereits bei unserer ersten Klausur dieses Schuljahres gestellt wurden, bei der ich übrigens eine 1 hatte. Die dritte und letzte Frage war zwar neu und wir hatten sie so noch nie im Unterricht gehabt, sie ließ sich dennoch recht leicht beantworten. Mit akzeptablen 602 Wörtern war ich bereits nach 2,5 der 4 Stunden fertig und habe die letzte Pflichtanwesenheitsstunde mit Musikhören (selbstverständlich mit Genehmigung der Lehrer!) verbracht.

Bei beiden bisherigen Abschlussprüfungen habe ich ein gutes bis sehr gutes Gefühl, ergo 1 bis 2. Die Stimmung ist wie nach einer normalen Klausur, nun müssen die Lehrer entscheiden, wie gut meine Formulierungen und Ausarbeitungen sind, da ja gerade diese beiden Fächer sehr von den Meinungen, Tagesstimmungen und subjektiven Empfindungen der Lehrkräfte abhängen.

Morgen ist, wie gesagt, frei. Am Donnerstag steht dann die von allen Schülern gefürchtete Gestaltungsprüfung an (240 Minuten), bevor es am Freitag nach der Mathe-Klausur (180 Minuten) heißt: GESCHAFFT!

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2 Responses to Halbzeit

  1. siver says:

    Eine 2+ ist für dich also, Zitat, „verheerend“ :). Naja, freut mich für dich, dass bis jetzt alles so gut gelaufen ist. Viel Glück für Donnerstag und Freitag!

  2. Lichtschwert says:

    Nun ja, wenn man 100% gibt und fest mit einer 1 rechnet, ist eine 2+ wie eine Faust ins Gesicht. 😉 Aber ich war damals auch erkältet und hatte Kopfschmerzen und kann es von daher vielleicht auch auf meine Erkältung schieben.

    Danke schön!

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