Der Sturm vor dem Sturm

Das Sprichwort lautet üblicherweise „Die Ruhe vor dem Sturm“. Der Sturm sind in meinem Fall die Abschlussprüfugen in den Fächern Englisch, Deutsch, Gestaltung und Mathematik am 09., 10., 12. und 13. Mai 2011, und eine Ruhe will nicht wirklich einkehren. Denn Abschlussprüfungen heißen Abschlussprüfungen, weil man die Schule (Fachoberschule für Gestaltung) abschließt und etwas Neues beginnt. Auf dieses Neues muss man sich vorbereiten, sprich sich informieren, sich bewerben, sich bei Betrieben vorstellen etc. Wenn all das ungewollter-, aber nötigerweise die Oberhand im Leben gewinnt, steigt zwar die Lust, seinem Frust und seinen Gedanken beim Bloggen freien Lauf zu lassen, doch die Zeit dafür sinkt.

Nebenbei noch ein ganz herzliches Dankeschön an graval und siver, die mir beim Blog-Einstieg ein kleines kleines bisschen geholfen haben. 🙂

Was die letzten Tage so geschehen ist:

Am Mittwoch Nachmittag hatte ich das oben bereits erwähnte Vorstellungsgespräch in einem riesigen Betrieb, der trotz einer 12 Meter hohen Studioanlage und einem nicht kleinen Bürokomplex mit nur 16 Mitarbeitern auskommt. Ich habe mich am Sonntag Nachmittag für eine Ausbildungsstelle zum Mediengestalter für Bild und Ton (also Filme machen) beworben und bereits am Montag Vormittag eine spontane Einladung zu einem Vorstellungsgespräch erhalten. Dieses dauerte satte 4x so lange wie gedacht (also 2 ganze Stunden), weshalb ich am restlichen Abend ziemlich platt war. Jedoch spricht das lange Gespräch für den Betrieb (und für meine offenbar überzeugende Bewerbung ;-)), und meine Chancen auf die Ausbildungsstelle sind gar nicht mal so übel.

Zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen wurde in der ersten Ferienwoche in der Schule ein freiwilliges Lerncamp veranstaltet, in dem von Montag bis Donnerstag intensiv auf die Gestaltungs- und Mathematikprüfung vorbereitet wurde. Dieses ging morgens um 08.30 Uhr los und endete am Montag und Dienstag erst um 15.00 Uhr, Mittwoch und Donnerstag auf Grund des schönen Wetters aber schön früher. Danach fand ich kaum Zeit für meine eigenen Bedürfnisse (was Hobbys angeht; nicht, dass ihr das falsch versteht ;-)), denn die liebe Tante bat mich noch, eine Einladungskarte für ein Treffen mit Ex-Kolleginnen und -Kollegen zu gestalten. Der Entwurf kam nach der Fertigstellung sehr gut an und wurde gleich weiter geschickt; auch bei den Ex-Kolleginnen und -Kollegen kam die Gestaltung sehr gut an, weshalb ich euch die Karte nicht vorenthalten möchte.

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Meine Tante hat jahrelang bei der Dresdner Bank gearbeitet, wurde aber zusammen mit ihrem damaligen Team auf Grund von Sparmaßnahmen im Mitarbeiterbereich gefeuert. Seitdem veranstaltet sie jährlich ein Treffen mit ihren Ex-Kolleginnen und -Kollegen (von einem der Kollegen habe ich übrigens auch die Das Erbe der Jedi-Ritter-Reihe abgekauft); bereits letztes Jahr habe ich ihr die Einladungskarte gestaltet.

Technisch gesehen bietet die diesjährige Einladungskarte einige Schmankerl, was das Gestaltungsprogramm Adobe InDesign CS 3 bezüglich der gebotenen Funktionen ziemlich ausgereizt hat. Verläufe, Schattierungen, 3D-Effekte, … . Man beachte außerdem die Farbwahl der Karte und die Platzierung des Dresdner-Bank-Logos. 😉

Dieses Wochenende steht ja bekanntlich das Jubiläum zu Jesu Auferstehung an: Ostern.
Zu diesem Anlass habe ich gestern meinen Eltern zwei Gutscheine gestaltet, die sie dann am Sonntag – wenn das Wetter mitspielt – im Garten suchen dürfen oder – wenn das Wetter nicht mitspielt – im Wohnzimmer.

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Die Gutscheine liegen im Flyerformat vor und werden heute ausgedruckt. Mein Vater bekommt den Kinogutschein für HP 7.2, da wir bis auf HP 5 jeden Harry Potter im Kino gesehen haben. Das hat Tradition, und die wird auch bis zum bitteren Finale Ende gehalten. 😉

Früher war ich eine ziemlich große Leseratte. Mein Interesse an Büchern und Zeitschriften ist zwar nicht geringer worden, aber – wie immer – die Zeit dafür. So hat sich in den letzten Wochen und Monaten einiges auf meinem Nachttischschränkchen aufgetürmt. Selbst das neueste Journal of the Whills, die Clubausgabe des Offiziellen Star Wars-Magazins, was sonst bereits nach wenigen Tagen ausgelesen ist, liegt noch fast unberührt auf dem Haufen.

Das "Journal of the Whills": erschienen vor fast drei Wochen, habe ich erst drei Seiten gelesen.

Nicht weniger interessant, aber dennoch schon seit Monaten auf meinem Nachttischschränkchen herumlungernd, ist ein für Männer aller Altersklassen interessantes Aufklärungsbuch über sämtliche Themen, die den Mann interessieren.

Alles, was ein MANN wissen muss. Für angehende und bereits seiende Männer.

Was sich sonst noch so auf meinem Nachttischschränkchen tümmelt …

Viel zu viel für die restliche Ferienwoche, die mir noch bleibt. Zu all dem gesellen sich noch drei Lektüren, die ich vor den Prüfungen noch lesen wollte. Hier hat übrigens schon letzte Woche mein "verhasstestes Projekt" Modell gestanden.

… steht eigentlich in keiner Relation zu der Literatur, die schon seit Jahren in meinem Bücherregal darauf wartet, gelesen zu werden. Das Bücherregal wird übrigens auf Wunsch von graval bald vorgestellt.

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4 Responses to Der Sturm vor dem Sturm

  1. graval says:

    Hui, du hast ja einiges um die Ohren. Ich gammel dagegen gerade rum, und überlege, wie ich meine Zeit wohl am besten verplempern kann 🙂

    Ich hab mich übrigens während der letzten Wochen arbeitsbedingt in den Illu eingearbeitet, und habe/hatte richtig Spass damit. Du machst deine Grafiken etc. aber alle mit InDesign, right? Die Gutscheine sind schick, da stehe ich ja gerade als schlechter Sohn da, wenn ich meinen Eltern nichts dergleichen anzubieten habe 😉

    Und ich hasse dich für dein OSWM-Abo. Ich will auch das JOTW. Vorallem, wenn du’s eh nicht liest, bäh! 😦

  2. Lichtschwert says:

    Die Grafiken und alles andere sind überwiegend mit InDesign gemacht. In Photoshop wandle ich sie dann – falls notwenig – in RGB oder CMYK um oder skaliere die Größe, schneide Bilder aus oder dergleichen. Mit Illustrator mache ich relativ wenig, aber das Dresdner-Bank-Logo aus der Einladungskarte habe ich mit Illustrator vektorisiert und dann in InDesign eingefügt.
    Hast du dir Illustrator gekauft oder nur die 30-Tage-Testversion downgeloadet? Als Ergänzung solltest du dir auf jeden Fall zumindest noch InDesign zulegen. Dann hast du gestaltungstechnisch ja die drei besten Programme (Photoshop, InDesign und Illustrator) zur Hand und kannst dir dann auch im Vergleich zu meinen hübschen Grafiken den Konkurrenzfaktor „leicht“ aneignen. 😉

    Hass mich ruhig solange, bis du es dir selbst zulegst. Hier, bitte sehr.

  3. graval says:

    Nein, ich hatte den Illu auf der Arbeit. Hier hab ich ihn nicht. Und InDesign möchte ich mir auch noch zulegen, im Moment geht aber beides nicht. 🙂

  4. Pingback: Mein Ostern 2011 « Lichtschwert's Blog

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