Star Wars: The Clone Wars – Das Streben nach Frieden

Das Streben nach Frieden ist die elfte Folge der 22-teiligen dritten Staffel der Animationsserie Star Wars: The Clone Wars.

Die Senatoren Padmé Amidala, Bail Organa und Onaconda Farr geraten unter Beschuss, nachdem sie sich gegen einen Gesetzentwurf ausgesprochen haben, der zwar Millionen für neue Klonsoldaten bereitstellen, die Republik aber finanziell auch zugrunderichten würde … (Quelle: StarWars-Union.de)

Das Streben nach Frieden stellt nicht nur die Halbzeit der dritten Staffel dar sondern auch die Halbzeit der gesamten The Clone Wars-Serie, vorausgesetzt man hält noch an den anfangs geplanten fünf Staffeln fest.
Die elfte Folge der dritten Staffel bietet einige sehr misslungene Dinge, die wiederum von ein paar sehr gelungenen Aspekten wieder ausgeglichen werden.
Als zu kritisierende Dinge wären da zum Einen Count Dookus Vorgehensweise, seine Handlanger direkt, also ohne Mittelsmänner, und ausgerechnet in einem offenbar gut besuchten Nachtclub zu kontaktieren. Dieses unprofessionelle, naive und unvorsichtige Verhalten zeugt einmal mehr von dem von den Machern vermutlich noch immer nicht beabsichtigten Kinderzielgruppenalter. Doch dieser Punkt soll im Vergleich zum kommenden ein sehr kleiner sein, denn der folgende zeugt nicht nur von dem genannten Zielgruppenalter sondern ebenso von der Inkompetenz/Unkreativität der Drehbuchautoren, die die drei Senatoren Padmé Amidala, Bail Organa und Onaconda Farr hintereinander in dieselbe Falle tappen lassen, was wiederum zur Folge hat, dass man sich fragen muss, wie es drei so offensichtlich naive Menschen (gemeint sind die Senatoren!) in so hohe Ränge geschafft haben. Und was für schlecht ausgebildete Sicherheitswachleute sie zur Verfügung haben.
Mehr als zehn Jahre zuvor jedenfalls hatte (damals Königin) Padmé Amidala ein wahres Rudel aus Naboo-Wachen, die sie und ihre teuren Kleider vor jedem Schuss aus der Mündung eines Kampfdroidenblasters bewahrt haben.

Großes Potenzial dagegen bietet die Schlussszene mit Kanzler Palpatine alias Darth Sidious. In dieser Szene wird eine perfekte Kamerführung geboten, eine düstere Atmosphäre, die richtigen Charaktere, eine Abenddämmerung mit fast schon schwarzem Himmel, ein Palpatine mit tiefen Bosheitsfalten im Gesicht. Doch dieses überaus hoffnungsbringende Potenzial wird missbraucht durch Palpatines Worte über mahlende Mühlräder der Demokratie und solchen Kram. Wäre ein offizielles Outing als gesuchter Sith-Lord des Kanzlers denn zu viel verlangt gewesen? Oder zumindest etwas vergleichbares? Stattdessen wird dem treuen Zuschauer, der nun schon seit einer „halben Serie“ unter anderem auf solche Szenen wartet, ein Demokratie-Politzeugs-Palaver geboten. Mäh.

Weniger Potenzial, dafür aber eine bessere Umsetzung der Chancen, bietet die Geschichte mit Padmés Sekretärin Teckla Minnau, die zeigen, warum Padmé zu einer solchen bürgernahen und -geliebten Politikerin wurde. Auch ihre in Mord im Senat von Mee Deechee hochgelobte, aber da kaum gezeigte Senatsrede, bekommt in Das Streben nach Frieden ihre Aufmerksamkeit, die – zusammen mit Palpatines dennoch sehr misslungenen finalen Monologen – in meinen Augen die beste Szene der Folge ist.
Doch ist Padmé nicht nur eine bürgernahe sondern auch eine schießwütige Politikerin mit großem Talent in aggressiven Verhandlungen. Und als wurde dies noch nicht oft genug bewiesen, bekommen wir auch in Das Streben nach Frieden erneut eine kleine, aber feine Kostprobe ihrer Actionfähigkeiten. In einer netten Verfolgungsjagd mit zwei Selkath muss sie sich nur mit einem Speeder zufriedengeben, mit dem sie sich samt Verfolgern eine kurze Jagd durch Coruscant liefert. Eine gute Abwechslung in dieser sehr politischen Folge.

Quelle: StarWars-Union.de

Es gibt in etwa gleich viel Gutes wie Schlechtes, deshalb der Mittelwert.
2,5 von 5 Sternen.

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4 Responses to Star Wars: The Clone Wars – Das Streben nach Frieden

  1. graval says:

    Ich fand den Epilog eine der bisher besten Szenen in TCW. „Wäre ein offizielles Outing als gesuchter Sith-Lord des Kanzlers denn zu viel verlangt gewesen? Oder zumindest etwas vergleichbares? Stattdessen wird dem treuen Zuschauer, der nun schon seit einer „halben Serie“ unter anderem auf solche Szenen wartet, ein Demokratie-Politzeugs-Palaver geboten.“

    Warum sollte sich Palpatine denn outen? Mas Amedda weiss es zu dem Zeitpunkt entweder oder eben nicht, da muss es ihm Palpatine nicht jetzt noch verraten. Wenn er es noch nicht weiss, wird das seine Gründe haben, und dann ist es auch zu spät für ein Outing.

    An sich fand ich die Folge aber eher lahm… Aber es wird besser. VIEL BESSER! \o/

  2. Lichtschwert says:

    Mas Amedda kennt Palpatines Identität. Ich meinte ein Outing den Zuschauern gegenüber, auch wenn die es ja auch bereits wissen, aber trotzdem.

    „Aber es wird besser. VIEL BESSER!“
    Nein, wird es nicht. Stay tuned. 😉

  3. graval says:

    Ja aber Palpatine weiss nicht, dass jemand zuschaut. ^^

    Und doch… sehr doch! Warte auf Savage. He’s gonna kick them asses. \o/

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