EnttäuschtWütendFrustriertVerärgertAusgenutzt-Gefühl

Ich glaube, ich habe es noch nicht so richtig erwähnt, aber ich mache mit drei gutaussehenden (früher auch netten, aber dazu komme ich noch) Damen ein Politik-und-Wirtschafts-Referat über das Rauchverbot, auch unter dem Namen Nichtraucherschutzgesetzt bekannt. Mit zwei der drei Damen (sie waren früher einmal die beiden wunderbaren jungen Frauen) habe ich bereits vor einem Jahr ein Englisch-Referat gehalten, was im Endeffekt eigentlich Spaß gemacht hat; auch wenn da von meiner Seite aus meine Hormone die eine oder andere Schwäche überdeckt haben. 😉

Seit letztem Jahr und dem letzten Projekt mit den beiden habe ich natürlich viele weitere Projekte gehabt, und meine Lust, wieder ein Projekt mit den beiden zu machen, war groß. Die wollten auch, aber nur mit einer Dritten im Bunde, die ich sehr nett finde, also habe ich zugesagt.

Ich weiß nicht, wie groß der Unterschied zum letzten Projekt ist, aber ich bin (erneut*) maßlos enttäuscht von den beiden (und muss es zwangsläufig auch von der neuen Dritten sein, obwohl diese noch am besten mitarbeitet). Bislang haben wir uns erst (!) zwei Mal (immer bei mir) getroffen, zwei Mal wurde ein Treffen verschoben. Die insgesamte Verspätungszeit bei zwei Treffen beträgt 75 Minuten (beim ersten Treffen waren es 30 min, letzten Sonntag ganze 45 min; sie sind stets zusammen mit einem Auto gefahren), und keine einzige hat angerufen, sich entschuldigt oder sonst wie Gründe für die Verspätung(en) genannt. Manche Menschen meinen eben, sie seien umso wichtiger, wenn sie zu spät kommen …

Doch das ist leider noch nicht alles. Ihre Arbeitshaltung ist mehr als demotiviert und demotivierend auf andere. Ich klinge jetzt ungewollt wie ein Lehrer oder eine Aufsichtsperson, doch die drei wollen mich anscheinend als solchen sehen. Sie treffen sich mit mir in dem Glauben, dass ich vorschlage, was wir für unser Projekt tun müssen. Auf eigene Ideen von den Dreien wartet man vergebens, auch auf eine große Mitarbeit. Wenn meine Arbeitsvorschläge diskutiert, behandelt, ausgeführt wurde, gehen sie wieder nach Hause.
Oft heißt es, wir haben ja noch Zeit, wenn ich nach einem neuen Termin für das nächste Treffen frage. Doch dieses „Wir haben ja noch Zeit“ kommt meist richtig zynisch daher, sodass man im Endeffekt gar keine Lust mehr hat, sich um ein weiteres Treffen/Weitarbeiten zu bemühen. Doch man weiß, dass die Drei so alleine nichts Vernünftiges auf die Beine bekommen würden, zumindest nichts Großes und noch dazu pünktlich.

Wie bei bislang jedem Projekt greife ich nach den Sternen, habe (wieder) einen Blog als Webseite eingerichtet, auf dem wir bereits drei selbst erstellte HD-Videos (ein viertes folgt vermutlich bald; es ist bereits fertig, muss aber noch abgenickt werden) veröffentlicht haben. Dass uns diese Webseite und die Videos so gut wie eine 1 sichern werden, ist klar, jedoch erfordern sie viel Arbeit und Zeit. Da ich der einzige in der Gruppe mit Web- und Videokenntnissen bin, bleibt der Großteil an mir hängen. Auch die geplante PowerPoint-Präsentation soll professionell mit Adobe InDesign gestaltet werden, nur bin ich der einzige mit dem Programm auf meinem Laptop.
Die drei könnten mir bei meiner Arbeit entgegenkommen, indem sie sich beispielsweise regelmäßig um Treffen bemühen, rechtzeitig ihre Videoarbeiten (eine wird zum Beispiel ein Interview mit einem Kneipenbesitzer führen) abdrehen, damit ich die dann schneiden kann, oder generell (von mir kommende) Vorschläge mit weiteren guten Ideen erweitern.
Nichts von diesen drei Dingen ist der Fall. Schade nur, dass dies voraussichtlich das letzte Projekt an dieser Schule sein wird, denn als finales Projekt hätte ich besser eine engagiertere Gruppe gewählt … 😦

 

* damals war ich das auch, nur ärgere ich mich heute noch mehr darüber auf

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6 Responses to EnttäuschtWütendFrustriertVerärgertAusgenutzt-Gefühl

  1. Miki says:

    Das ist echt ärgerlich. So ist das oft mit den Projekten. Ein Dummer hat die meiste Arbeit… Felix hat es da auch schon manches mal angesch… Nicht ärgern, merken, anders machen (beim nächsten Mal).

  2. Lichtschwert says:

    „Ein Dummer hat die meiste Arbeit…“
    Bitte WAS?!!!!!?111!???!

  3. Miki says:

    😮
    Na du wirst doch wohl wissen, wie ich das meine. Du mimst in dem schlechten Stück den Dummen, nämlich den, der die Arbeit macht. Beim „Lohn einstreichen“ (Zensur) werden sie alle da sein, wetten?

  4. Lichtschwert says:

    Auf beides ein Ja. 😉

  5. Wienerschnitzel says:

    ist immer ärgerlich, wenn man eine Gruppenaufgabe zu erledigen hat und man diese mehr oder weniger alleine machen muss. 😦
    Bin ich froh das ich bei meiner Maturaarbeit in einer super Gruppe war.

  6. Lichtschwert says:

    Eine gute Klassenkameradin ist im Prinzip die ideale Projekt-Partnerin, nur privat nicht sonderlich „zuverlässig“ (was Freundlichkeit und so angeht), und mir ihr habe ich bereits zwei Projekte gemacht. Ein drittes (in Folge) musste nicht unbedingt sein, weshalb ich mich auch für die drei Damen entschieden hatte. 😕

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