Die 10 besten Star-Wars-Momente

Gleich von Beginn an (logischerweise also ab Episode I), als ich in den letzten Wochen die Star Wars-Saga angeschaut habe, habe ich gedanklich eine Liste mit den 10 besten Momenten (nicht Szenen!) gemacht, dir bei mir den bedeutendsten Eindruck hinterlassen haben.
Warum es sich hierbei um eine Beste-Momente-Hitliste handelt und nicht um eine Beste-Szenen-Hitliste, kann ich damit begründen, dass es oftmals eben nur ein Moment ist, der das Gänsehautfeeling erzeugt und sich fest ins Bewusstsein einbrennt.

Beginnen wir mit Platz 10 der besten Momente aus den sechs Star Wars-Episoden.

10. | Der Rancor

Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Überraschenderweise schafft es ein Ungeheuer in meine Top-10-Liste, das ich niemals für einen der besten SW-Momente in Erwägung gezogen habe. Immerhin hinkt es in Sachen der digitalen Umsetzung den Arenabestien aus der zweiten Episode deutlich hinterher. Trotzdem hat mich Lukes Kampf mit der größten Bestie aus Star Wars, die wir ganz zu Gesicht bekommen (nur der Sarlacc ist größer, allerdings sieht man lediglich das Maul und seine Tentakel), überzeugt. Wenn der Rancor seine riesigen Hände zum Schnappen der Beute hebt und man seine ebenso furchteinflößend-großen Krallen sieht, möchte man nicht in Lukes Haut stecken, der ganz ohne Lichtschwert gegen die Bestie ankämpfen muss. Und selbst die Macht hilft ihm bei einem solch gigantischen Monstrum nicht weiter.

9. | Grievous‘ Lichtschwerter

Episode III – Die Rache der Sith

Auch wenn der Droidenanführer General Grievous in der zuletzt produzierten Episode eine relativ kleine Rolle erhält und sein Bad-Guy- und Jedi-Killer-Image, das er in der Zeichentrickserie Clone Wars bekam, durch einen kurzen Lichtschwertkampf gegen Obi-Wan und seine unspektakuläre Flucht  aus der Raumschlacht über Coruscant ramponiert wurde, konnte er durch einen Moment die Aufmerksamkeit der Zuschauer nur für sich gewinnen. Es ist der Moment, in dem Grievous‘ vier Lichtschwert alle zusammen erglühen und sich gegen seinen Gegner Obi-Wan Kenobi wenden.
Dieser Moment konkurrierte bei mir sehr stark mit Darth Maul und seiner erstmals ganz aktivierten Doppelklinge. Aber vier Klingen sind mehr als zwei (bzw. ein doppelte), die Darth Mauls dennoch coolen Auftritt ins Abseits verbannte und sich den neunten Platz verschafften.

8. | Die Zerstörung des Zweiten Todessterns

Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Der Imperator ist gestürzt, der Bösewicht Darth Vader tot und zugleich erlöst, die Imperiale Flotte zerschlagen und die größte Bedrohung der Galaxis seit dem Ersten Todesstern – der Zweite Todesstern 😉 – ist besiegt. Was gibt es schöneres, als das in einer tollen Explosion darzustellen, die alles Böse auf einen Streich vernichtet und keine Überreste hinterlässt. Nicht einmal Bruchstücke des Todessterns …
Ein Moment, der wegen seiner Symbolik überzeugt. In Episode IV war es die Zerstörung des Ersten Todessterns, was dem Imperium aber nur einen Dämpfer gab und nicht gleich für die fast vollkommene Vernichtung stand. Damals überlebte Darth Vader und vom Imperator war damals noch kaum die Rede. Nun sind die Sith zerstört, die Macht hört auf zu nörgeln, denn nun hat sie das, was sie immer wollte (das Gleichgewicht), und die Familie Skywalker kann mit Luke nochmal neu anfangen.

7. | Die Seismischen Bomben

Episode II – Angriff der Klonkrieger

Und noch eine Explosion. Halt, zwei! Obi-Wan Kenobi versteht Jangos Warnung leider nicht ganz, weshalb er gleich zwei Bomben hinterhergeworfen bekommt. Das Publikum (mich eingeschlossen) dürfte sich freuen, denn die beiden optisch brillanten Explosionen bieten einen schneidenden Sound, auseinander berstende Asteroiden und eine alles vernichtende Druckwelle.
Sounddesigner Ben Burtt meint in einer DVD-Dokumentation von Episode II zum unverkennbaren Sound der beiden Explosionen, dass das erst entstehende Vakuum, in der die Bombe explodiert, alles aufsaugt – inklusive des Tons. Die darauffolgende Druckwelle soll sich genauso schneidend anhören wie sie sich physikalisch auf ihre Umgebung auswirkt und das, was die Explosion während des Vakuums aufgesaugt hat, auf einen Schlag wieder freilassen.
Die Szene gefällt einem aber auch ohne dieses Wissen.

6. | Die Siegesfeier

Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Auf die oben genannte Explosion des Zweiten Todessterns folgt eine wunderschöne Siegesfeier, die durch die gesamte Galaxis verläuft. Selbst in der Hauptstadt des Imperiums, auf Coruscant, wird gefeiert, was das Zeug hält, was verdeutlicht, wie sehr die Bewohner der Galaxis unter der Schreckensherrschaft des Imperiums zu leiden hatten.
Die Siegesfeiern auf Endor, Tatooine, Bespin, Naboo und Coruscant sind Momente, in denen mir die Tränen nahestanden. Nicht nur, weil sie so wunderschön sind, die Musik dazu so herrlich unbeschwert und leicht klingt. Es ist auch das Ende der Saga. Zumindest filmisch. Das, was sonst noch mit Luke, Han & Co.  passiert, wird man vermutlich nie wieder auf der Leinwand sehen. Auch wenn es traurig ist, das Ende der Saga mit der sechsten Episode erreicht zu haben, kann man trotzdem glücklich sein, auf sechs fesselnde und unterhaltsame Episoden zurückschauen zu können. Abgeschlossen wird das durch eine tolle Schlussszene und eine Feier, die bei jedem Zuschauer, der mit Star Wars auch nur irgendetwas anfangen kann, eine Gänsehaut erzeugen wird. Und bei Fans vielleicht sogar noch feuchte Augen.

5. | Das Podrennen

Episode I – Die dunkle Bedrohung

Kommen wir nun zu einer mehrminütigen Szene, die schon 1999 ein technisches Wunderwerk war und bis heute nichts von ihrer spektakulären Bildgewaltigkeit verloren hat. Das Podrennen, eine der besten Szenen der Saga, bietet reichlich Action, jede Menge Spannung, rasante und teils tödliche Fahrten in einer hindernisreichen Landschaft und – das meines Erachtens wichtigste – realistische und bombastische Explosionen. Für das Auseinanderbrechen der Triebwerke wie die von Sebulba studierten die Experten der Effektefirma Industrial Lights & Magic das Auseinanderbrechen richtiger Motoren bei Hochgeschwindigkeiten. Selbst die kleinsten davonfliegenden Schrauben werden dargestellt. Eine Schande, dass die Macher dafür keinen Oscar gewonnen haben, denn das Rennen kann sich selbst nach elf Jahren noch mit Effekteorgien wie Michael Bays Transformers und James Camerons Aufbruch nach Pandora messen. Dafür gibt es den verdienten fünften Platz.

4. | Die Geburt des Darth Vader

Episode III – Die Rache der Sith

Ich habe lange Zeit überlegt, ob ich diese Szene in die Top-10-Liste einsetzen werden. Die Liste anderer nominierter Momente war lang, doch letztendlich siegte diese episch umgesetzte Szene, die die Geburtsstunde des vielleicht berühmtesten Leinwandhelden darstellt. Nicht der berühmte und zu Darth Vader passende Imperiale Marsch ist die begleitende Musik, sondern The birth of the twins and Padmé’s destiny, eine tragische Melodie. Denn der ganze Film – Die Rache der Sith – ist ein Tragödie. Da die eher festliche Marschmelodie als Hintergrundmusik zu verwenden, wäre unpassend gewesen. TboftaPd tut ihr Übriges zu einer ohnehin sehr düsteren, bedeutenden und – ja – vollends epischen Szene, die den Reiz und die Popularität der Rolle des Darth Vader voll auskostet und vielleicht auch auf ihren Höhepunkt bringt.

3. | Tragisches Familienschicksal

Episode V – Das Imperium schlägt zurück

Seien wir doch mal ehrlich, man würde mich aus den Reihen des Fandoms ausschließen, wäre diese Szene hier nicht vertreten. 😉 Sie steht hier übrigens stellvertretend für den ganzen Film, der meines Erachtens der beste der ganzen Saga ist (aber das ist wiederum eine andere Geschichte). Prinzipiell hätte es jeder bedeutende Moment aus Das Imperium schlägt zurück hier herein schaffen können, aber eine Episode V-Flut will hier – denke ich – keiner.
Eigenartigerweise hat mich hier weniger das Zitat „Nein, ich bin dein Vater“ überzeugt als Vaders nachfolgende Sätze wie „Du weißt, dass es wahr ist“ und „Erforsche deine Gefühle“. Sie lassen die Wahrheit erst so richtig niederschmetternd und endgültig für Luke klingen, der auch erst anfängt zu weinen und „Nein!“ zu rufen, als er seine Gefühle erforscht und seine bedeutende Rolle in der Galaxis erkennt.
Übrigens: wir sind schon unter den Top 3 angelangt. Es folgt eine meines Erachtens sehr unterschätzte Szene.

2. | Die finalen Szenen aus …

Episode II – Angriff der Klonkrieger

Auf Platz 2 schaffen es gleich vier aufeinander folgende Szenen, die in Sachen Bildgewaltigkeit, Musik und Symbolik vollends überzeugen und eine große Bedeutung spielen für den Rest der Saga. Es sind die vier finalen Szenen aus der zweiten Star Wars-Episode, in der

  1. Count Dooku seinen Meister auf Coruscant über den reibungslosen Ablauf des Sith-Plans informiert
  2. sich Obi-Wan Kenobi, Mace Windu und Meister Yoda über die Zukunft und den Beginn des Klonkriegs unterhalten
  3. sich die Armee der Republik auf Coruscant sammelt und sich auf bevorstehende Schlachten vorbereitet
  4. Anakin Skywalker und Padmé Amidala auf Naboo heiraten.

Die Musik in dieser Szene, ein Mischmasch aus dem Sith-Theme (Count Dooku und Sidious), dem Imperialen Marsch (Klonkrieger) und dem Liebestheme (Anakin und Padmé) beweist einmal mehr, welch gewaltiges Ausmaß die Musik auf die Stimmung des Films haben kann.

Ich muss zugeben, dass wir ohne die Klone nicht den Sieg davongetragen hätten.
– Den Sieg? Sieg gesagt du hast, Meister Obi-Wan? Dies war kein Sieg. Das Leichentuch des ersten Platzes ist gefallen. Verloren wir haben den Kampf gegen den STAR WARS-Schriftzug.

1. | STAR WARS-Schriftzug

Ein zeitloses Logo zu Beginn einer jeden Star Wars-Episode, das für nachfolgende bild- und tongewaltige Szenen steht, Action, Spannung und Unterhaltung bietet, exotische Welten und kreative Ideen verspricht. Es ist der Anfang eines mindestens zweistündigen Ausflugs in ein Filmuniversum wie kein Zweites, in eine weit, weit entfernte, unerreichbare und zugleich so nahe Galaxis.
George Lucas hat eine Saga erschaffen, die Generationen begeistert(e), Jung und Alt fasziniert und das Kino revolutionierte. Die Filme sind das Herzstück dieser Saga, doch das Ende sind sie nicht. Die Abenteuer gehen ständig weiter. Ob in Romanen, im Fernsehen oder in den Köpfen der Fans, die Saga wird so schnell kein Ende nehmen, im Gegensatz zum Beginn, dem Schriftzug, mit dem die Fans von heute ihren ersten Kontakt mit der Saga hatten, der nach genau 12,50 Sekunden wieder von der Bildfläche verschwunen ist.

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15 Responses to Die 10 besten Star-Wars-Momente

  1. Javen says:

    Und als nächstes die 10 schlimmsten Momente?
    Platz 9 bis 1, war der Hayden Christensen Ersatz in Episode 6 von dem alten Darth Vader. „Schlimme Sache das ist!“
    Platz 10 macht dann die Liebegesschnulze aus! 😉

    Die Seismischen Bomben fand ich persönlich als einfach nur Affengeil und Superstark!
    Genau so ein Sound mag ich, liebe ich.
    Platz 2 ja… Musikalischer Hörpunkt des ganzen Filmes. Natürlich ist auch Love Pledge and the Arena gut, jedoch verbunden mit dem Filmaufnahmen und was man „sieht“, ist das wohl ein „Höhepunkt“, auch wenn die Szene mit den „Sie sind Fantastisch nicht war?“, als die Druidenarmee gezeigt wurde auch groß!
    Was mir gerade einfällt… Wer ist diese Namensunbekannte Jedi Seitvedias (autsch tut das beim Schreiben weh…). Hat der einfach einen Namen gekriegt und kennt sonst kein Schwein?
    Dachte anfangs immer es sei Doku, aber der ist ja nicht vor „knapp 10 Jahren“ gestorben. Sidious kann es ja nicht sein, da der Jedi ja anscheinend Bekannt war….
    Ein Namensloser Niemand?

    Achja und zum Podrennen:
    Reden wir hier von der (speziell) von der Long Version oder die „Normale Kinoversion“? 🙂

  2. Lichtschwert says:

    „Und als nächstes die 10 schlimmsten Momente?“
    Damit würde ich mir doch nur Feinde machen. 😉

    „Sie sind fantatisch“: eigentlich wurden da ja die Klone gezeigt, nicht die „Druiden“ (richtig: Droiden. Zu den Druiden gehören Miraculix & Co.).

    Jedi-Meister Sifo-Dyas: „Nach der Schlacht von Naboo und dem Wiederauftauchen der Sith glaubte Sifo-Dyas, dass die Galaktische Republik ohne eigene Streitkräfte nicht bestehen könnte. Ohne das Wissen des Jedi-Ordens gab er bei den Genetikern von Kamino das Klonen einer großen Armee für die Republik in Auftrag, die sie in Zukunft schützen sollte. […] Doch der Sith-Lord Darth Sidious erfuhr von dieser Klonarmee und beschloss, sie für seine eigenen Pläne – die Jedi zu vernichten und die Galaxis zu unterwerfen – zu nutzen. Er beauftragte einen Verbündeten, den Jedi-Meister Dooku, Sifo-Dyas zu töten und alle Daten über Kamino aus den Archiven des Jedi-Tempels zu löschen. Dooku war es auch, der den Kopfgeldjäger Jango Fett als Genspender anheuerte.“
    (Quelle: Jedipedia.de)

    Podrennen: ganz so stark unterscheide ich zwischen den beiden Versionen kaum. Bei der DVD-Fassung wurden noch ein paar Szenen hinzugefügt, die sich aber meines Erachtens nahtlos in die Kinofassung einfügen und dem Podrennen noch mehr Action und Spannung verleihen.
    Was mir spontan einfällt, ist das abreißende Teil von Anakins Pod, das er mit Hilfe eines „Magneten“ wieder befestigen kann. Das gehört doch zur Langfassung, richtig?

  3. Javen says:

    Nun alles gute hat doch auch eine Negative Seite oder nicht?
    Wobei mir würde es schwer fallen 10 „schlimme“ Momente in Star Wars zu finden. Da muss man ja schon wie Besessen vor dem Bildschirm Starren und „den“ Moment suchen. Könnte ich wohl nicht! 😉

    Der Jedipedia Artikel kommt mir bekannt vor.
    Doch Ursprungsfrage… So geeshen, man kennt den trotzdem nicht. Man weiß, der hat da etwas Muffensausen gehabt, wollte Armee erschaffen und das alles. Aber vom Grundprinzip kennt man den nicht, nur seinen Namen und was er da machte?!

    Aber zeigt das nicht wieder einen „Fehler“ von Sidious? Sidious soll ja als „perfekter“ Stratege gesehen sein. Wusste er, dass jemand die Klonarmee findet? Und wenn ist doch auch egal? Order 66 ist doch eine der was weiß ich wie vielen Befehle, die hätten doch auch andere Klone „gekriegt“ diese „Orders“?!
    Wusste er schon bei Darth Maul von Anakin, von den perfekt erschaffenden wollen Schüler wusste er ja. Doch kann er doch nicht Wissen, dass die Jedi den finden?
    Und die große Diskussion ja auch gerade im „SWTOR“ Forum, auch ob Sidious wirklich wusste, dass Anakin angreift, als Mace in fast „köpfte“.
    Der kann doch bei Darth Maul doch nicht schon gewusst haben, dass der getötet wird… Bevor der doch Jahre Lang einen trainiert, kann er doch gleich „den“ Auserwählten Suchen. Den Plagueis geschaffen hat
    Der gute alte Palpatine kann doch nicht alles so geplant haben, wie es war?!… Wobei man das vermutlich auch nicht alles immer herausfinden werden kann usw! 😀

    Podrennen:
    Ich mochte die längere Version, weil sie mehr „Details“ verriet vom Podrennen, dass gefällt mir echt gut. Mehr „Action“ auch sozusagen! 😉
    Das mit dem Magneten war in der Langfassung ja!

  4. Lichtschwert says:

    Mir würde es auch schwer fallen, die zehn schlimmsten Momente zu finden. Fünf wären in Ordnung, die kann man noch leicht finden, ohne sich wie ein nach-miesen-Szenen-besessener Kritiker die Filme anzuschauen. Nunja, die Saga habe ich mir erst neulich angeschaut, bis ich das wiederholen werde, wird es eine Weile dauern. Eventuell dann die Blu-ray-Fassungen, aber das dauert wohl noch ein Jährchen. Nach Lust und Laune mache ich dann auch eine Flop-5-Liste. 😉

    „Wusste er, dass jemand die Klonarmee findet?“
    Mit Jemand meinst du Obi-Wan, richtig? Falls ja, ist das eine gute Frage. Was hätte er wohl gemacht, wenn Obi-Wan sie nicht gefunden hätte? 😐 Vielleicht hätten sich die Kaminoaner (die Kloner) an die Öffentlichkeit gewandt und ihre Armee publik gemacht, sobald sie voll kampfbereit sind.
    Zur Zeit, als Darth Maul noch unter Sidious‘ Rute stand, wusste er – glaube ich – nichts bis wenig von Anakin. Sollte der Auserwählte tatsächlich von Darth Plagueis erschaffen worden sein (was ja – soweit ich weiß – nur ein Gerücht ist), könnte er von Anakin erfahren haben. Immerhin war Plagueis sein Meister, er hätte es ihm erzählen können. Allerdings hätte Sidious dann viel auf die eine Karte, dass Anakin per „Zufall“ gefunden wird, gesetzt. Aber möglich wäre, dass er eine Vision hatte, in der er sieht, dass die Jedi den jungen Skywalker finden und ihn als Jedi ausbilden.

    Soweit ich weiß, kam Darth Mauls Tod für Darth Sidious sehr überraschend, aber nicht sonderlich tragisch. Wie bereits bei Dookus Ableben, denke ich, dass es zwar nicht unbedingt ein notwendiger Verlust, aber ein verschmerzender Verlust war. Sidious Pläne mit der Handelsföderation und der Wahl zum Kanzler waren erfolgreich, was für ihn wohl am meisten zählte.
    Eventuell begann Darth Sidious mit der Übernahme der Republik und der darauffolgenden Verwandlung zum Imperium erst, als er von der Klonarmee erfuhr. Denn ohne sie war er den Jedi unterlegen.

    Jedenfalls bringt selbst das umfangreiche EU (Erweitertes Universum; Romane, Comics, Videospiele) sehr wenig Licht ins Dunkel, was aber von Seiten der Verantwortlichen bei Lucasbooks & co. sicherlich beabsichtigt ist, um den mysteriösen Schein des späteren Imperators zu wahren. Oder sie kennen die offizielle Geschichte selbst noch nicht. 😉

    „dass Anakin angreift, als Mace in fast „köpfte““
    Nun, ich denke, er hat gespürt, dass Anakin sich nähert. Und wenn er sich nähert, muss er auch irgendwie eingreifen, sonst macht sein Erscheinen wenig Sinn. Aber sicher bin ich da auch nicht.

  5. Javen says:

    Ne mit jemanden meinte ich wirklich jemanden. Er kann ja damals nicht gewusst haben, welcher Jedi die Armee findet. Das dürfte ja auch erst einmal egal sein oder nicht, wer sie findet?! 😉
    Nur ist die Frage, wie es gewesen wäre, wenn er die Armee „Präsentiert“ hätte, hätte ja nicht den gleichen Effekt, wie als hätten die Jedi das Offensichtlich oder „Unbekannt“ gefunden.
    Sonst wären die Jedi doch früher skeptisch geworden oder nicht?
    Gut nachdem Maul gestorben ist und er erfuhr, wer Anakin ist, eine Macht die stärker ist, als die von Yoda, musste ihn das ja bestimmt „Glücklich“ stimmen.
    Jung Beeinflussbar und „stark“, wenn interessiert da den Colt schwingend… Eh Lichtschwertschwingenden Maul dann noch? 😉

    Hätten die Sith aber nicht dann weiter im „Unbekannten“ sein können? Ja er schaffte seine Pläne. Jedoch hätte man das doch alles auch ohne Maul statt finden können. Einzige Unterschied wäre doch nur gewesen, dass sie den Handelskönig früher hätten gefangen nehmen können, da die beiden Jedis nicht mit „Fechten“ hätten spielen müssen!? 😉

    Mit der Klonarmee hat er ja „nur“ eine Armee, die auf sein Wort hört. Gezüchtet für seine Zwecke und das alles. Die Macht hätte er bestimmt auch so kriegen können, doch die Jedis nicht vernichten können. In der Art und Weise war da wohl „unterlegen“. Die Jedi hätten ja die Republik geschützt und wären nicht alle vernichtet (Pardon „fast“) wurden, hätten sie ja früher oder später, doch 1-2 Wörtchen „mit zu reden“ gehabt! 😉

    Was ich aus anderen Foren mitkriegte, da hieß es auch, dass Sidious sich absichtlich als „Schwach“ und Wehrlos darstellte, als er keine Blitze mehr feuerte, damit er die Gunst von Anakin kriegt, in der Richtung. Gericht, unbewaffneter Gefangener.
    Jedoch hätte Anakin nicht eingegriffen, wäre alles nicht passiert und er hätte seinen Plan vergessen können. Glücksspiel! 😉
    Eh „Schicksalsspiel“ meine ich natürlich! Wobei er hat ja eh noch paar seiner Klone verrotten haben, wäre dann vermutlich sein „Notfallplan“ gewesen, schätze ich! 😉

    Dürfte mit Sicherheit auch etwas Fraglich jetzt werden, inwieweit die das jetzt alles noch lösen werden was Sidious betrifft.
    Jetzt geht ja bald erstmal „The Old Republic“ los und dann fragen sich bestimmt viele erst einmal, was mit Revan so „los“ war. Obwohl es schon Komisch und Merkwürdig Interessant ist, dass Revan und Malak einen wahren Sith Lord „entdeckt“ haben. Den Macker da eben! 😉

    Paar Geheimnisse muss man ja lassen, wie Tom Bombadil aus Herr der Ringe. Und je nachdem… Er ist ja nicht mehr der jüngste, wer weiß, was da überhaupt noch kommt, weiß ja keiner wie lange er noch hier verweilt. Eine neue Trilogie wird es wohl nicht geben.
    Obwohl ich vor paar Jahren schon mal hörte, dass er ja auch wieder „wollte“. Nur nicht die Richtung Vader.

    Gut ein Film über Revan, wäre bestimmt auch cool! Sein Fall sozusagen, nicht die Spiele in Filme, dass wäre bestimmt nicht gut. Wobei ich ja nicht weiß, inwieweit er da noch etwas will macht oder sich dabei denkt! 😉

  6. Lichtschwert says:

    „Jung Beeinflussbar und „stark“, wenn interessiert da den Colt schwingend… Eh Lichtschwertschwingenden Maul dann noch?“
    Nun, die Prophezeihung hat nicht vorrausgesagt, wann der Auserwählte in Erscheinung tritt. Bis dahin mussten sich die Sith dank Darth Banes Regel der Zwei im Dunklen halten, lehren und lernen, und sich nach und nach auf die Übernahme der Republik vorbereiten. Darth Maul war nunmal ein Lückenfüller, wenn auch ein sehr guter, der die Zeit bis zum Erscheinen des Auserwählten ausfüllen sollte.

    „Die Macht hätte er bestimmt auch so kriegen können“
    Hat er ja auch durch das Misstrauensvotum gegen Kanzler Valorum und seine Wahl zum Staatsoberhaupt. Die Armee gab es später dazu, die ihm die Übermacht gegen die Jedi sicherte.

    „dass Sidious sich absichtlich als „Schwach“ und Wehrlos darstellte“
    Klar, hat er. Erst stellt er sich alt und faltig dar, eine Sekunde später schreit er „UNBEGRENZTE MACHT!“ und richtet seinen Zorn gegen Mace Windu.

    „Er ist ja nicht mehr der jüngste“
    Meinst du George Lucas? Ach was, der wird doch bis zu 900 Jahre alt, dank Meister Yodas Anti-Aging-Creme; von L’Oreal Paris. 😉

    „dass er ja auch wieder „wollte““
    Definitiv nicht. Die Saga, wie wir sie kennen (Episoden I bis VI) erzählten lediglich die Geschichte des Anakin Skywalker. Filme wird es wohl nicht mehr geben, höchstens Pilotfilme á la The Clone Wars oder eventuell ein Film zur Realserie, was ich allerdings nicht hoffe.

  7. Javen says:

    Ach die Regel der Zwei hat sich so lange durchgesetzt?
    Ab welchen Zeitpunkt waren die Sith eigentlich „Futsch“? (In-)Offiziell betrachtet?
    Hm Bane müsste ich auch mal wieder Lesen, erste Teil verstaubt und der zweite ging völlig an mir vorbei… War der „vor“ oder nacaah…
    Natürlich nach Revan, der hat ja Revans Lehren „gelernt“…. 🙄 😉
    Sith brauchen anscheinend genau so eine „Bezugsperson“ (hust…) wie ich! 😀

    Yodas Anti Anging Creme… Geil! 😀

    Naja die Filme sollen auch so abgeschlossen sein. Meinte sozusagen „anderes Zeitalter“. Exar Kun z.B. den wenig Bekannten Sith (jedenfalls meinerseits aus). Die Geschichte jetzt soll ja schon als abgeschlossen gelten! 😉

  8. Lichtschwert says:

    „Ach die Regel der Zwei hat sich so lange durchgesetzt?“
    Jupp, bis zur Legacy-Ära (so ca. 135 Jahre nach der Schlacht um Yavin), glaube ich, als Darth Krayt das neue Sith-Imperium gründet, wo es die Sith in Scharen gibt.

    „Ab welchen Zeitpunkt waren die Sith eigentlich „Futsch“?“
    Mit der Erfüllung der Prophezeihung und der Zerstörung des Zweiten Todessterns. Obwohl die Sith ja scheinbar oft besiegt wurden (hunderte und tausende Jahre vor den Filmen). Aber die Wurzel des Unkrauts wurde erst in Episode VI mit dem Imperator und Darth Vader zerstört. Das ist der Nachteil, wenn man nur zu zweit ist. Die Gefahr einer „Entdeckung“ durch die Jedi ist zwar viel geringer, aber die Gefahr der Auslöschung auf Grund der geringen Anzahl weitaus höher.

    „Meinte sozusagen „anderes Zeitalter““
    George Lucas interessiert sich (leider) einen Dreck für das Erweiterte Universum, was man sehr stark bei The Clone Wars sieht. Die Verfilmung oder Ver-sonstwasung eines anderen Zeitalters darf man von ihm nicht erwarten, dafür ist er zu sehr auf seine eigene Vorstellung der SW-Galaxis fixiert.

  9. Javen says:

    Mit Sith Futsch meinte ich eigentlich die Zeit „davor“. Satz aus dem ersten Teil: „Die Sith sind seit über ein Jahrtausend ausgestorben“ oder wie der ging. Welche Zeit damit sozusagen gemeint ist! 😉
    Aber bei der Regel der zwei. Gibt es dann nur „die“, als „Obermacker“? Dachte es kann verschiedene Gruppierungen einfach der „zwei“ geben.
    Hm und Dokumente dürfte es ja überall doch geben! 😉
    Selbst Yoda hätte doch Blitze verschießen können, dass er hat er in seinen 900 Jahren doch nicht einfach aus Spaß gelernt! 😉
    Dachte immer das sei „Verbotenes Wissen“? Sidious hat schon Recht mit seinen: „Nicht nur den Dogmatischen Ansatz der Jedi“.
    Yoda hätte mit der Erkentnis ja auch gut ein Sith Lord ja werden können. Oder war der einfach Eitel wegen seines Alters? 😀

  10. Lichtschwert says:

    „Mit Sith Futsch meinte ich eigentlich die Zeit „davor““
    Mit der Zeit 1.000 Jahre und mehr vor den Filmen kenne ich mich nicht ganz so gut aus. Soweit ich weiß, wurden Sith (Darth Malak) durch Revan in KotOR vernichtet. Ein paar Monate/Jahre später tauchen sie in Form von Darth Sion, Darth Nihilus und Darth Traya wieder auf, aber wie KotOR II endet, weiß man ja nicht so genau. Starb die Verbannte? Verfiel sie auf Mandalore V der Dunklen Seite?
    Jedenfalls stellte rund 1.000 Jahre VSY Darth Bane die Regel der Zwei auf, um Ordnung und Disziplin in die Sith-Gemeinschaft zu bringen. Neben der Alten Republik hatten die Sith nämlich auch sich selbst als Feind, da Verrat und der ständige Ehrgeiz, stärker zu werden, die „Sith-Nahrungskette“ zerstörte. Mit der Meister-Schüler-Regel wurde es zwar ruhiger, aber meines Erachtens auch besser. Der Meister hatte nur dann seinen Tod durch seinen Schüler zu befürchten, wenn er seinem Schüler alles beigebracht hat, was er wusste. Dieser Schüler hat nach dem Tod seines Meisters einen eigenen Schüler auserwählt, wodurch Tradition und Zusammenhalt unter den Sith enstanden ist.
    Wann sie aber vor den Filmen „ausgestorben“ sind, kann ich dir leider nicht beantworten. Soweit ich weiß, gar nicht. Man vermutete es immer nur, weil man nichts mehr von ihnen hörte.

    „Yoda hätte mit der Erkentnis ja auch gut ein Sith Lord ja werden können“
    Sicher, sicher. Aber er hat sich nunmal der Hellen Seite verschrieben. 😉 Glücklicherweise.
    Palpatine hatte in Episode III mit den Studien zur Dunklen Seite schon irgendwie recht gehabt. Um die Helle Seite verstehen zu können, muss man auch die Dunkle Seite kennen lernen. Wer Glück schätzen will, muss Pech erlebt haben. So in etwa.
    Soweit ich weiß, hat er auch eine Zeit lang die Dunkle Seite studiert.
    Im Lexikon der StarWars-Union.de heißt es:
    „[…] Jedoch schoss der Imperator ihm das Lichtschwert mit Machtblitzen aus der Hand. Yoda absorbierte die Machtblitze, denn er selbst kannte sich ebenfalls mit der Dunklen Seite aus, denn er hatte sie einst studiert. Yoda hätte, wenn er wollte, selbst Machtblitze erzeugen können. […]“

  11. Javen says:

    Ja das mit Yoda, darauf bezog ich mich ja.
    Da selbst ja Windu sein Lichtschwert als Blitzarbeiter nutzen musste, der einzige der damit Erfahrung hatte, war ja der gute alte Yoda. Wenn der sogar 900 Jahre alt war… Muss er ja damals noch fast alles „mitgekriegt“ haben.
    Alles firsch und so! 😀

    Was mir zu den Sith gestern noch eingefallen ist. Die galten doch häufiger als ausgestorben, nicht mehr ganz „da“ und alles mögliche. Doch da es ja ja auch ab und an „einen“ großen“ Sith halt der gab, der die Macht anstrebte, fing es wieder an.
    Durch Sidious Ausrottung von fast allen Jedi hat der doch schlimmeres getan, als das bei den Sith. Soweit ich mal gelesen habe, hat selbst der neue Jedi Orden nur um die 100 Jahre „bestand“ gehabt. Die Regeln waren wohl zu locker… Heiraten und das alles.
    Das die Jedi starben bzw. fast weg, musste doch sogar schlimmer sein, als die Sith, die „immer mal wieder“, weg waren.
    Wenn ihre Bibliothek „putt“ ist, haben die nicht mehr viel zu lachen. Die Sith hatten ihr Wissen doch eher „Verteilt“. Wären die Jedi das „fest“ irgendwo hattne. Wie Courscant und noch ein Ort der mir gerade nicht einfällt!

  12. Lichtschwert says:

    Die Ausrottung der Jedi war natürlich verheerender als die Ausrottung der Sith. Wie gesagt, mit der Prä-Filmzeit kenne ich mich nicht so aus, aber die Sith waren im Prinzip immer präsent und im gewissen Maße aktiv im Untergrund, während die Jedi nach Order 66 zwar noch immer präsent waren (mit Yoda und Ben im Exil), aber eben nicht mehr aktiv.

    „und noch ein Ort der mir gerade nicht einfällt!“
    Dantooine oder Yavin IV vielleicht?

  13. Javen says:

    Ach da haben wir es ja:
    http://www.jedipedia.de/wiki/index.php/Gro%C3%9Fe_Jedi-Bibliothek
    Ossus! 😀

    Die Große Jedi-Bibliothek! 😉

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