3 Engel für Charlie – Volle Power

In diesem Film haben die Engel den Auftrag, zwei gestohlene Titanringe aufzuspüren. Werden diese Ringe in einer speziellen Maschine zusammengesetzt, erscheint eine Liste mit Namen von Leuten aus einem Zeugenschutzprogramm. Es zeigt sich, dass einer der Engel – Dylan – selbst in dem Programm ist. Der Dieb wird versuchen, die Ringe an die Mafia zu verkaufen. Schließlich stellt sich heraus, dass der frühere Engel Madison Lee hinter dem Diebstahl steckt … (Quelle: Wikipedia.de)

Quelle: de.Movies.Yahoo.com

Für gewöhnlich neigen Nachfolger im Filmgeschäft zu qualitativen Abstrichen, was durch Blockbuster wie Matrix, Shrek und Jurassic Park zweifellos bestätigt wird. Wie aber soll sich ein Nachfolger verschlechtern, wenn bereits der Vorgänger (3 Engel für Charlie) das tiefstmögliche Maß erreicht hat? Da scheint es nur selbstverständlich, dass das Filmteam aus den Fehlern gelernt hat und zumindest ein Stück mehr Qualität bringen wird.

Ja, Volle Power zeigt Ansätze, an denen gefeilt wurde. Deutlich gefeilt. Leider aber immer noch nicht genug, um würdevoll zu unterhalten.
Die Logiklöcher im Drehbuch kann man mittlerweile an Fingern und Fußzehen abzählen und braucht nicht mehr – anders als beim Vorgänger – einen Taschenrechner, um sich bei der überwältigenden Anzahl nicht zu verrechnen. Die drei Engel ziehen den Bösewichten immer noch „gekonnt“ einen Strich durch die Rechnung; nur mit etwas weniger unmöglichen Stunts – sehr zu Gunsten der Qualität.

Einen Hauch von Professionalität merkt man übrigens am meisten bei den Auftritten von Demi Moore, dem Ex-Engel, die nun hinter den kriminellen Machenschaften steckt und das Leben der drei jetzigen Engel erschweren möchte. Schauspielerei und Regie scheinen durch ihre Anwesenheit einen Leistungsschub zu erhalten, denn Szenen, in denen sie mitspielt, kann man sich mit Spaß anschauen, ohne von der naiven und übertrieben Art der drei Hauptdarstellerinnen abgelenkt und gestört zu werden.

Quelle: de.Movies.Yahoo.com

3 Engel für Charlie – Volle Power hätte es fast geschafft, mit Demi Moore eine Liga aufzusteigen, was aber durch die allzu simple Handlung und der wieder einmal quietschbunten Umsetzung vereitelt wird. Knapp an den 1,5 Sternen vorbeigeschlittert, erhält das Sequel lediglich 1 von 5 Sternen.

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