Mein Leben als Jahrespraktikant – Teil 9

Zwar hatte ich bereits vorgestern meinen letzten Praktikumstag in der Werbeagentur, doch vermutlich wird dies erst der vorletzte MLaJ-Beitrag sein. Denn – und das ist etwas, das einem den ganzen Tag versauen kann – mein Juniorchef hat mich vollkommen vergessen. Am Tag vor meinem letzten Arbeitstag – also am Mittwoch – habe ich ihm noch gesagt, dass am darauffolgenden Tag (Donnerstag, vorgestern), mein letzter Praktikumstag sei, da wir am Freitag zur Zeugnisabgabe in die Schule kommen müssen.

Doch irgendwann dann am Donnerstag Mittag verschwand Junior-Chef (Senior-Chef war eine Woche im Urlaub und somit abwesend), ohne sich zu verabschieden. Und mein Praktikumszeugnis hat er gleich mitvergessen. Bei einem Anruf auf sein Handy erfuhr ich dann, dass er erst spät Abends wieder ins Büro käme; also dann, wenn ich bereits weg wäre.
Nach meiner Erwähnung des Zeugnisses meinte er, er würde es später noch schreiben. Am besten wäre es, wenn ich am Montag nochmal 20 Kilometer mit dem Bus fahre, das Fahrtgeld bezahle und insgesamt 90 Minuten Hin- und Rückfahrt (zusammen) auf mich nehme, um mein Zeugnis abzuholen.

Ja, danke. Gerne, natürlich. Weil er einen Fehler gemacht hat, darf ich nochmal antanzen. Später schrieb ich dann eine E-Mail an ihn, er solle mein Zeugnis bitte per Post schicken.

So etwas darf doch nicht passieren! Man arbeitet auf den Tag genau zehn Monate in einem Betrieb, dessen (Junior-)Chef nach Ankündigung meinen letzten Arbeitstag vergisst.
Mann, mann, mann, mann, mann. Zehnter und letzter Teil dann bei Zeugniserhalt.

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