Star Wars: Das Erbe der Jedi-Ritter # 15 – Die Ruinen von Coruscant

Die Ruinen von Coruscant ist der 15. Band der 19-teiligen Das Erbe der Jedi-Ritter-Reihe aus der Star Wars-Literatur.

Aus der Asche der Neuen Republik – die von den barbarischen Streitkräften der Yuuzhan Vong in Fetzen gerissen worden ist – hat sich die neu gebildete Galaktische Allianz erhoben, die sich dem Ziel verpflichtet hat, der ganzen Galaxis den Frieden zu bringen. Aber zuerst müssen die Yuuzhan Vong ein für alle Mal aufgehalten werden. Deshalb sucht Luke Skywalker eine Legenden umwobene Welt: Zonama Sekot, ein empfindungsfähiger Planet, von dem angenommen wird, er habe vor Jahrzehnten eine Invasion der Yuuzhan Vong zurückgeschlagen. Die Entschlüsselung der rätselhaften Geheimnisse von Zonama Sekot könnte es vermögen, die Wende in diesem erbarmungslosen Krieg zu bringen … (Quelle: StarWars-Union.de)

Quelle: Jedipedia.de

Wer nach den abenteuerlichen und schlachtenbasierten vorherigen Romanen einen würdigen und ebenso spannenden Nachfolger erwartet, wird mit Die Ruinen von Coruscant kräftig enttäuscht. Wie auch in zahlreichen anderen Teilen der Das Erbe der Jedi-Ritter-Reihe wendet sich die Geschichte des nunmehr 15. Bandes wieder den scheinbar unspektakulären Konflikten der tausenden Welten der Galaxis zu, die aber „völlig unerwartet“ an Dramatik und Wichtigkeit gewinnen und deren Verbleib sich – wie so oft – auf den Verlauf des Krieges gegen die Yuuzhan Vong „entscheidend“ auswirkt. Überall, wo Han, Leia, Luke & Co. Hand anlegen, werden bisherige Belanglosigkeiten zu lebensbedrohlichen und „alles entscheidenden“ Situationen. 🙄

Der Macht sei Dank wurde das Bestmögliche vom Autorenduo Sean Williams und Shane Dix, die sich auch für den nachfolgenden Roman verantwortlichen zeichnen werden, aus der Story herausgeholt und diese zumindest genießbar präsentiert.

Bis auf die (noch) inoffizielle Kooperation zwischen der Galaktischen Föderation und dem Restimperium trägt nichts entscheidend zur Hauptstory der viel zu langen Romanreihe bei.
LucasBooks scheint nicht an einem schnellen Ende der Serie interessiert zu sein. Weder der mysteriöse Planet Zonama Sekot, Ziel von Luke Skywalkers Reise, wurde gefunden, noch die Rettung der nicht sonderlich tiefgründigen Spezies namens Fia tragen zum Sieg gegen die Yuuzhan Vong bei.

Der Erzählstil von Die Ruinen von Coruscant mag zwar durchaus gelungen sein, doch verschwindet der Roman auf Grund seiner Handlung und Geschehnisse in der stetig wachsenden Riege der belanglosen Das Erbe der Jedi-Ritter-Reihe.
Grund genug, nur knappe 3 von 5 Sternen zu vergeben.

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6 Responses to Star Wars: Das Erbe der Jedi-Ritter # 15 – Die Ruinen von Coruscant

  1. Dr. Borstel says:

    Hm, nach dem Band habe ich die Reihe damals unterbrochen. Das ist sicher drei, vier Jahre her, und seitdem habe ich leider nicht mehr die Muße gefunden, weiter zu lesen, obgleich die restlichen vier Bände langsam im Regal verstauben. Vor einiger Zeit habe ich mal versucht, die Reihe noch einmal von Anfang anzugehen, bin aber bei Band 6 wieder ausgestiegen. Vielleicht wäre es doch ganz gut gewesen, „Das Erbe der Jedi-Ritter“ ein wenig knapper zu fassen …

  2. Lichtschwert says:

    Definitiv. Ich lege nach jedem SW-Buch eine Pause ein, die ich mit einem Nicht-SW-Buch fülle. Das sorgt dafür, dass einem die Geschichte auf Grund ihrer Länge nicht nach dem fünften Band ins Gesicht kotzt. 😉
    Qualitativ ist die Reihe schon ziemlich gut, wird aber mit teils unnötigen Romanen (wie diesem hier) in die Länge gezogen.

  3. Dr. Borstel says:

    Wobei ich finde, dass sie sich schon von Band zu Band gesteigert hat. Abgesehen davon, dass der vierte zu meinen Lieblings-SW-Romanen gehört, schon weil es einer der wenigen ist, die sich fast nur um Han drehen, war der Anfang der Reihe rückblickend wirklich ganz großer Mist, auch wenn ich das beim ersten Lesen anders wahrgenommen habe. Aber je mehr die Reihe sich dann auf die Jedi, speziell Jacen und Kyp, konzentriert hat, desto besser ist sie geworden.

  4. Lichtschwert says:

    Hm. Ich dagegen fand die ganzen Thematiken rund um Jacen und seiner Machtphilosphie viel zu theoretisch. 😕

  5. Dr. Borstel says:

    Kann passieren. Mir hat’s trotzdem gefallen. Auch wenn nach fünfzehn Bänden dann halt schon irgendwann das Interesse einschläft.

  6. Lichtschwert says:

    … und das Portemonnaie den Dienst verweigert. 😉

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