Catch me if you can – Mein Leben auf der Flucht

Frank William Abagnale Junior ist der jüngste Hochstapler und Scheckfälscher der Geschichte. Nachdem er sich in den 1960er Jahren im Rahmen der Scheidung seiner Eltern entscheiden muss, bei welchem Elternteil er aufwachsen möchte, reißt der 16-Jährige von zu Hause aus und flüchtet nach New York City. Wegen seiner Bewunderung für die gesellschaftliche Stellung der Piloten beschließt er, sich künftig als Pilot auszugeben. Mit einigen Betrügereien schafft er es auch tatsächlich, tausende von Meilen kostenlos als Deadhead mitzufliegen und sich mit gefälschten Gehaltschecks sein Leben zu finanzieren. Bald setzt sich der FBI-Ermittler Carl Hanratty auf seine Spur und versucht, ihn zur Strecke zu bringen. Nun gleicht Abagnales Leben einer andauernden Flucht, dennoch versucht Frank, den Kontakt zu seinem Vater aufrecht zu erhalten und ihn an seinem Reichtum teilhaben zu lassen. Dieser lehnt Geschenke jedoch ab, da er selbst wegen seiner Steuerschuld die Finanzbehörden im Nacken hat … (Quelle: Wikipedia.de)

Quelle: TheHoff.WordPress.com

Catch me if you can ist der wohl ernsteste Katz- und Mausfilm der bisherigen Filmgeschichte. Tom Hanks und Leonardo DiCaprio gehen in ihren Rollen voll auf, vor allem Letzterer, dem man sein gespieltes Alter von gerade einmal 17 Jahren stets abnimmt, auch wenn für diesen Bereich wohl eher die Maske zuständig ist.
Steven Spielbergs 23. selbstgedrehter Streifen überzeugt von Beginn an, gehört der Vorspann doch sicherlich zu den unterhaltsamsten seit Anbeginn der Zeit. Ein großes Lob an die Grafiker, die diesen Vorspann gestaltet haben.

Auch der Soundtrack – wieder einmal vom alteingespielten John Williams – ist gewohnt amüsant und passend. Anstelle epischer Orchestermusik, wie er sie bei Star Wars und Indiana Jones verwendet hat, setzt Williams weniger auf Quantität als auf Qualität und trifft so gekonnt den Stil der 1960er.

Nichtsdestotrotz fehlt dem Film die besondere Würze. Das Drehbuch basiert auf einer wahren Begebenheit, da ist es nicht leicht, die eigene Kreativität zu halten und begeisternd umzusetzen. Um möglichst nah an der wirklichen Geschichte zu bleiben, muss man  den biographischen Teil (erzählend) der Action/Spannung (unterhaltend) vorziehen und somit auch ein paar Blockaden der sympathischen Komödie einbauen.

Quelle: AllMoviePhoto.com

Man hätte es vermutlich nicht besser machen können. Catch me if you can – Mein Leben auf der Flucht ist ein toller Spaß, der in den allzu biographischen Momenten aber an und an verfliegt.

4 von 5 Sternen.

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