Cast Away – Verschollen

Chuck Noland ist ein schnell, effizient und hart arbeitender leitender Angestellter des US-amerikanischen Logistikunternehmens FedEx. Für seine Arbeit an wechselnden Orten der Welt verschiebt er sogar die gemeinsame Weihnachtsfeier mit seiner Freundin und einen wichtigen Zahnarzttermin. Schnelligkeit, extreme Pünktlichkeit und Effizienz sind seine Lebensprinzipien.

Als er auf dem Weg zu einem neuen Auftrag als einziger einen Flugzeugabsturz im Südpazifik überlebt und sich auf einer unbewohnten Insel wiederfindet, beginnt er den wahren Wert von Zeit zu erfahren … (Quelle: Wikipedia.de)

Quelle: IMDb.de

Groß waren meine Erwartungen in diesen Film. Immerhin spielt mein derzeitiger Lieblingsschauspieler Tom Hanks die Hauptrolle, Regie führt der mit Forrest Gump legendär gewordene Robert Zemeckis. Forrest Gump hat mich unheimlich fasziniert, und dies tat nun auch Cast Away – Verschollen.

All die Storys mit einem Mann auf einer einsamen Insel haben eine Mutter: es ist Cast Away! Ich weiß nicht, wie originell die Story (Mann mittleren Alters strandet nach Flugzeugunglück auf einer einsamen Insel und muss dort ohne Survivalausrüstung überleben) des Films ist, aber da der Film nun mittlerweile ca. 10 Jahre alt ist, denke ich mal, war es zur Zeit der Premiere schon etwas Neues.
Neu hin oder her, Cast Away macht aus einer so unglaubwürdig klingenden Geschichte ein überzeugendes Spektakel eines sympathisch wirkenden Workaholic. Japp, eine Kombination aus diesen beiden Wörtern gibt es tatsächlich, spätestens seit Cast Away und dessen Hauptdarsteller Tom Hanks.
Mit unglaublich viel Glück überlebt der FedEx-Auslieferer Chuck Noland als einziger einen Flugzeugabsturz mitten über dem Südpazifik. Nach einem verzweifelten Kampf gegen meterhohe Wellen und gefährliche Flugzeugwrackteile und ein explodierendes Triebwerk strandet er mit seinem aufblasbaren Rettungsboot auf einer einsamen Insel, und hat nichts als seine eigenen Klamotten und ein paar FedEx-Pakete, die ebenfalls auf der Insel gestrandet sind.

Die unglaublich gut geführte Regie und das ausgeklügelte Drehbuch sorgen dafür, dass man sich nie denken muss: „Mann, das war jetzt aber unnatürlich. Naja, ist halt ein Film“. Chuck Noland handelt so, wie jeder verzweifelte Bürger und Totgeglaubter handeln würde und erschafft sich ein zweites, dürftiges Zuhause auf der Insel. Der Wilsonfußball, der ebenfalls den Absturz heil überstanden hat und mit Chuck auf der Insel gestrandet ist, wird zum einzigen „Freund“ des unfreiwilligen Überlebenskämpfers, der dem Fußball gleich mal einen Smiley verpasst und irrsinnig witzige Gespräche und Monologe mit ihm führt.

Sehr zu loben ist die Arbeit des kompletten Filmteams, das sämtliche Szenen auf der Insel auf einer wirklichen Insel gedreht hat! In der heutigen Zeit kann man einen solchen Film schon als Relikt bezeichnen, werden die meisten Szenen doch entweder in einem Studio nachgedreht oder am Computer mit CGI & Co. entwickelt.

Quelle: KinoWeb.de

Auch wenn Cast Away – Verschollen das Märchenhafte und die schöne Naivität von Forrest Gump fehlt, erhält der Film trotzdem starke 5 von 5 Sternen.
Auszeichnend ist die hervorragende Schauspielerei, ein spannend inszeniertes Drehbuch, die hervorragend geführte Regie und eine wunderschöne Insel als realer Drehort.

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