Star Wars: The Clone Wars – Schicksalhafte Landung

Schicksalhafte Landung ist die zweite Folge der 22-teiligen zweiten Staffel der Animationsserie Star Wars: The Clone Wars

Anakin und Ahsoka fangen Cad Banes Kriegsschiff in der Hoffnung ab, das gestohlene Jedi-Holocron zu bergen, aber die Jedi unterschätzen die listige Taktik des Kopfgeldjägers… (Quelle: StarWars-Union.de)

Quelle: StarWars-Union.de

Man hätte doch wirklich meinen können, die Animationen würden die Messlatte ein wenig höher legen. Naja, falsch gedacht.

Tatsächlich nämlich ist die grafische Gestaltung unterstes Niveau und kann sogar mit mageren Folgen der ersten Staffel verglichen werden. Anakin & Co. wirken noch blasser als zuvor, vergleichbar mit Kinofilm und Serienbeginn, es gibt keine Schatten auf der Kommandobrücke des Kommandoschiffes, die Blicke der Darsteller scheinen in die Leere gerichtet zu sein, und nicht etwa in das Angesicht des Gegenüber.

Auch die Folterkammer auf dem KUS-Schiff ist so primitiv gestaltet. Grau, eine Konsole, ein „Repulsorhalter“ oder wie man das auch nennen mag. Keine Energieleitungen, keine aufwendig animierten Computer, Spinds, Terminals, etc.

Zudem wird für mich zu viel der Geschichte übersprungen. Der Kampf auf dem Planeten um die Basis, die Gefangennahme des Jedi, die Suchaktion der Jedi nach Cad Bane, … . All das wäre Stoff für eine komplette Folge gewesen! Und die Macher stopfen alles einfach in den Vorspann.
Der Jedi Bolla Ropal bekam in Holocron Heist sogar eine kleine Erwähnung, wurde als nächstes Ziel Banes erklärt, die Attentäterin „petzt“ zudem noch die Ziele des Kopfgeldjägers, und dann bekommt er in Cargo of Doom nur einen 2-Minuten-Auftritt. Er wird zu Tode gefoltert und wird daraufhin weggeworfen. Auch da hätte man mehr machen können. Schwach …

Zudem der Auftritt Anakins und Ahsokas beim Entern des Schiffes, während dem sie Glaskugeln auf den Köpfen tragen, die aussehen wie umgestülpte Goldfischgläser oder frühere Taucheranzüge. Ihre Bewegungen in der Schwerkraft wirken keinesfalls elegant oder schwebend, wie etwa in der späteren Hangarszene. Nein, stattdessen laufen sie gemütlich, hüpfen ein wenig, aber schweben tun sie nicht. Sie beachten nicht die Gefahr, weggetrieben werden zu können.
Die ganze Szene hat mir nicht gefallen. Da laufen Kampfdroiden auf der Oberfläche rum und reparieren oder checken etwas an der Schiffshülle. Für so etwas gibt es Wartungsdroiden, die speziell dafür entwickelt wurden und ein weitaus größeres Wissen besitzen bezüglich Reparatur & Co.
Außerdem: Warum feuern Vulture- und Kampfdroiden, wenn zuvor die Bordkanonen des Kriegsschiffes das Feuer eingestellt haben? Wenn Bane die Jedi so schnell wie möglich lebend haben will, darf er sie gar nicht erst unter Beschuss nehmen.

Weiterer Negativ-Aspekt: Nute Gunray. Ein sehr schwach dargestellter Charakter, der noch dazu auf einmal eine völlig andere (Synchron-)Stimme hat als zuvor in den Filmen oder anderen Folgen wie Im Mantel der Dunkelheit.

Quelle: StarWars-Union.de

Sehr schwache 1 von 5 Sternen erhält Cargo of Doom.

Advertisements

Hast du Senf dabei?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s