Projekt: Peacemaker

Der KritikerBei einem Transport ausrangierter russischer Atomwaffen ereignet sich eine nukleare Explosion. Die um eine Analyse der Ereignisse gebetenen Thomas Devoe und Julia Kelly stellen fest, dass neun Atomsprengköpfe kurz vor der Detonation des zehnten gestohlen wurden. Um die gestohlenen Sprengköpfe wiederzubeschaffen, die von Terroristen mit einem alten Militärlastwagen quer durch Russland transportiert werden, muss ein von Lieutenant Colonel Devoe befehligtes Sonderkommando in russisches Gebiet vordringen… (Quelle: Wikipedia.de)

Quelle: MonstersAndCritics.de

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Ab sofort mag ich George Clooney nicht mehr. Er spielt diese nervige, stereotypische Soldatenrolle, die ähnlich bekannte Schauspieler wie Brad Pitt wohl um Längen besser hinbekommen hätten. Diese aufmüpfige, hochnäsige Charaktereigenschaft ist so was von ausgelutscht und veraltet, dass es mir persönlich die akzeptable Story vermiest hat. Clooneys Militärgeneral sieht sich allein in der Spitze der Armee, übernimmt gerne selbst das Kommando, obwohl er einen niedrigeren Rang hat als die im direkten Kontakt zum US-Präsidenten stehende Wissenschaftlerin, Dr. Kelly, deren Vorträge vor hohem Militär er mittendrin einfach unterbricht.

Er geht in einen völlig überfüllten Raum, gestresste Leute arbeiten an Computern, er brüllt sie an, sie sollen ihm gefälligst einen aktuellen Lagebericht geben, am besten mit hochaufgelösten Satellitenbildern, mit Direktverbindung zum Präsidenten, ordert gleich eine Truppe Soldaten. Zehn Sekunden später liegt der Bericht auf seinem Tisch, kein Danke, dafür aber ein „Holen Sie mir einen Kaffee“. Einen kurzen Blick wirft er auf den Bericht, dann steht er auf, verlässt den Raum und düst gleich wieder mit einem Hubschrauber davon, zum nächsten Einsatz. Und die ganze Zeit über mit einem Blick, der einem verrät, dass er sich freut, dass endlich wieder Krieg ist.

So oder so ähnlich benimmt sich George Clooney. Abscheulich egoistisch.

Ebenso wie die Charakterzüge ist auch die Handlung nichts Besonderes und bietet wenig Neues. Zehn Atombombensprengköpfe werden gestohlen und bedrohen die Welt. Wie spektakulär…

Völlig überzeugen kann dagegen die Action, die in Projekt: Peacemaker keinesfalls zu kurz kommt. Spektakuläre Stunts auf schmalen Brücken mit auf Klippen wackelnden Transportern und atemberaubende Schießereien inmitten von New York merzen gelegentliche Storyschwächen aus und sorgen für Adrenalinkick pur. Und das ist auch gut so, denn die erste Hälfte des Films wird durch George Clooney und seinen miesen Charakter dominiert, während die zweite Hälfte nur so von Spannung überfüllt ist.

Quelle: MonstersAndCritics.de

Quelle: MonstersAndCritics.de

Gewohnte Mischung in solchem Genre. Laue Story mit wenig Charaktertiefgang, dafür aber mit reichlich guter Action.

Deshalb: 3 von 5 Sterne.

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