Das fünfte Element

Der KritikerIm Jahr 2263 spielt sich der mythische Kampf zwischen Gut und Böse ab. Das unfassbar Böse in Gestalt einer schwarzen Sonne hat sich mit Jean-Baptiste Emanuel Zorg, einem zynischen Waffenhändler und der Personifikation des Kapitalismus, verbündet, der seinerseits gestaltwandlerische, außerirdische Söldner namens Mangalores als Sub-Unternehmer heranzieht. Zorg soll die vier Steine an sich bringen, sie dem unfassbar Bösen (das unter dem Namen „Mr. Shadow“ gelegentlich bei Zorg anruft) ausliefern und so die Erde entwaffnen. (Quelle: Wikipedia.de)

Nur Leelo, eine Außerirdische, sowie der ehemalige Elitesoldat Korben Dallas können die Menschheit retten…

Quelle: TVSpielfilm.de

Quelle: TVSpielfilm.de

Unglücklicherweise hat Das fünfte Element bereits zwölf Jahre auf dem Buckel, sodass die Technik in diesem Sci-Fi-Film schon sehr veraltet ist. Die Roboter, Computer und all die Zukunftstechnologien wirken unecht, man erkennt, dass Maschinen in den Metallbüchsen stecken, man merkt, dass all die Aliens nur Kostüme sind.

Für das recht hohe Alter wirken die Spezialeffekte allerdings erstaunlich frisch. Zwar kommt Das fünfte Element keinesfalls an Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung heran, das nur zwei Jahre später erschien, doch bekommt man nie das Gefühl, dass all die Luftspeeder nur Modelle, geschweige denn Computeranimationen, sind.

Die Schauspieler sind leider nicht so, wie es ein solcher Sci-Fi-Blockbuster verdient hat. Zwar verkörpert Bruce Willis die Hauptperson ziemlich gut, allerdings wird Gary Oldman als Bösewicht mit Hitler ähnlichen Gesichtszügen während des Films immer mehr zur Witzfigur. Auch der überaus nervige, überdrehte und aufgeplusterte „Radio Cosmos“-Moderator gehört in ein solches Genre nicht hinein. Die Science Fiction wird dadurch immer stärker zur Komödie, wodurch Das fünfte Element seinen ganzen Ernst verliert.

Doch irgendwie besitzt der Film auch einen gewissen Flair, ähnlich wie bei Star Wars, was den Blockbuster im gewissen Maße einzigartig macht. Es ist ein Flair, den nur wenige Filme vermögen, entstehen zu lassen. Er kann wahrlich fasznieren, auf Grund der Coolness des Bruce Willis‘, den bunten und fantasievollen – wenn auch mittlerweile stark veralteten – Einrichtungen, und der eigenartigen Zuneigung der beiden Hauptcharaktere.

Quelle: Filmstarts.de

Quelle: Filmstarts.de

Ich kann gut verstehen, wenn Leute dem Film 5 von 5 Sterne verleihen, denn er fasziniert auf ähnliche Art und Weise, wie es das Ur-Star Wars tut. Genauso mitvollziehen kann ich aber auch, wenn andere Das fünfte Element abscheulich finden und ihm die Mindestbewertung, 1 Stern, geben.

Da ich vom Filmflair fasziniert bin, die Technik aber nicht gerade visionär, futuristisch, ist, bekommt Das fünfte Element von mir 2 von 5 Sterne, mit Tendenz zum Besseren.

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