Hulk

Der Kritiker

Der für das Militär arbeitende Dr. David Banner unternimmt Selbstversuche in dem Bestreben, das menschliche Immunsystem zu verbessern. Nach der Geburt seines Sohnes Bruce bemerkt er, dass er ihm genetische Mutationen weitergegeben hat. Als Dr. Banners Vorgesetzte herausfinden, dass er trotz deren Verbots seine Forschungen fortgeführt hat und ihm seine Lizenzen entzieht, zerstört der wütende Dr. Banner sein Labor und tötet seine Ehefrau. Der kleine Bruce verdrängt diesen Vorgang aus seinem Gedächtnis.

David Banner kommt in eine Nervenheilanstalt, während sein Sohn Bruce bei Pflegeeltern in dem Glauben aufwächst, seine beiden leiblichen Eltern seien tot. Aus Bruce wird ein Experte auf den Gebieten der Gentechnik, der Nanotechnologie und der Strahlenphysik. In dieser Funktion arbeitet er mit seiner Ex-Freundin Betty Ross, Tochter von General Thaddeus Ross, am Berkely-Institut für nukleare Bio-Technologie.

Bei einer Fehlfunktion der Labormaschinen wird Bruce einer Dosis Gammastrahlen ausgesetzt. Bruce fühlt sich durch den Vorfall gesundheitlich sogar besser als vorher. Doch hat die Strahlung Gensequenzen aktiviert, die er durch die Selbstversuche seines Vaters in sich trägt… (Quelle: Wikipedia.de)

Hulk

Quelle: Ifanboy.com

Anders als Spiderman, ebenfalls eine Marvel-Comicverfilmung, schafft Hulk es nicht, seine eigentlich relativ tiefe und glaubwürdige Geschichte gut zu erzählen. Die Effekte sind wie immer toll gemacht, aber Spannung kommt recht selten auf. Vielleicht sieht man den gefährlichen Hulk zu wenig leiden. Lediglich sein richtiges Ich, Dr. Banner, hat oft – eigentlich immer – innere Konflikte, hat Albträume und Probleme bei seiner Arbeit. Wenn man Hulk in Aktion sieht, dann weiß man einfach, dass er nur gewinnen kann. Wenn das Militär mit dessen ‚harmlosen‘ Raketen und Geschossen auf Hulk eindrischt, kommt keine Spannung auf, wie etwa beim finalen Showdown zwischen Doc-Ock und Spidy in Spiderman 2.

Die Schauspieler wirken oft sehr monoton und gelangweilt. Jennifer Connelly als Dr. Betty Ross blickt bei jedem Dialog gelangweilt drein, Sam Elliott als ihr Vater ist der störrische, stereotypische General, der nichts anderes kennt als seinen Auftrag. Ebenso langweilig ist auch der Film, sobald eine längere Dialogszene zu sehen ist. Gequälte Gesichter, wenige – und wenn dann nur negative – Emotionen… jeder Film sollte seine guten Seiten haben. Bei Hulk scheint das nicht so zu sein…

Wirklich brillant ist der Soundtrack. Wer mal kurz reinschauen will, kann sich dieses Video auf YouTube mal anschauen. Ab ca. 23 Sekunden kommt das für mich Interessante der Filmmusik. Diese hellen Töne… starker Kontrast zur drückenden Stimmung, passend zur verzwickten Technologie der Gene, DNA, etc. …

Ebenso toll gemacht ist auch der Schnitt. Oder die Kamera. Ich weiß nicht, in welchen Bereich das fällt, aber die Splitscreens sind mal eine gelungenene Abwechslung zu den vielen Vollbildaufnahmen der meisten anderen Filme. Es wird verhindert, dass der Zuschauer mit den Gedanken abweicht, da man ständig mit den Augen die verschiedenen Blickwinkel betrachten muss. Nur am Ende, bei der Anhäufung der Actionszenen, hätte man die Splitscreen-Technik besser weglassen sollen. Da wird’s dann nämlich zu viel … nicht nur für’s Auge.

Hulk2

Schlechte Storytiefe, mäßige Schauspieler, gute Action (nicht super, aber auch nicht schlecht), brillanter Soundtrack, toller Schnitt, schöne Effekte und ein Peter-Parker-ähnlicher Darsteller bringen den Hulk-Erstling auf 3 von 5 Sterne.

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