Final Call – Wenn er auflegt, muss sie sterben

Jessica Martin unterrichtet an der Highschool Naturwissenschaften und führt ein geordnetes Leben mit ihrem Mann Craig und dem gemeinsamen Sohn Ricky. Damit ist es jedoch schlagartig vorbei, als sie von fünf Unbekannten aus ihrer Wohnung gekidnappt und an einen geheimen Ort verschleppt wird. Jessica muss um ihr Leben fürchten und kann sich überhaupt nicht vorstellen, was die Entführer vorhaben oder warum gerade sie das Opfer ist.

Als sie alleine auf dem Speicher ist, gelingt es ihr, ein defektes Telefon zu reparieren und heimlich eine ihr unbekannte Nummer anzurufen. Sie erreicht das Handy von Ryan, einem jungen Mann, dem seine Freundin gerade den Laufpass gegeben hat, weil sie ihn für unzuverlässig und verantwortungslos hält. Nun macht Jessica ihm aber klar, dass ihr Leben von ihm abhängen kann: Noch einen Anruf wird sie nicht starten können und wenn er nun auflegt oder die Verbindung abreißt, könne ihr niemand mehr helfen. (Quelle: Moviemaster.de)

Quelle: FAZ.net

Quelle: FAZ.net

Mich hat Final Call nicht besonders beeindruckt. Die Entführung ging mir zu schnell, zu plötzlich. Dazu kommt, dass es ziemlich unlogisch ist, dass ‚professionelle‘ Verbrecher/Mörder eine Frau auf einem Speicher versteckt halten, wo sie jederzeit hätte ausbrechen können. Dass dann auch noch ein Telefon im Speicher ist, dass zwar von einem der Verbrecher (nahezu) zerstört wird, stört mich doch ziemlich stark. Wer sein Opfer richtig gefangenhalten bzw. von der Außenwelt abschotten will, sollte es in einem Keller einsperren, aber doch nicht auf einem Speicher mit Fenstern etc.!

Die schauspielerische Leistung kommt nicht an ähnliche Filme heran. Jessica, die Entführte, ist nicht sehr glaubwürdig, ihre Stimme klingt künstlich zittrig, und auch die Leistung Ryans, Jessicas ‚Retter‘, ist typisch amerikanisch. Einzig und allein der schwule (?) Polizeiofficer spielt seine Rolle gut. Gewissensbisse, Humor und Ängste wirken bei ihm glaubwürdig.

Die ganze Handlung erinnert sehr stark an den Thriller Nicht auflegen! mit Colin Farrell. Die Geschichte ist also auch nichts Neues, man hat alles schon einmal gesehen.

Positiv aufgefallen ist mir der Schluss, wo es wirklich mal spannend wird. Den ganzen Film über konnte man vorausahnen, was der Charakter als nächstes tun würde. Aber beim Showdown am Schluss in einer schlechtbeleuchteten Katakombe bekommen Action und Spannung eine stärkere Rolle.

Quelle: Cineclub.de

Quelle: Cineclub.de

Alles wirkt sehr künstlich, nicht wirklich spannend. Die schauspielerische Leistung ist auch nicht gerade positiv. Einzig und Allein der Schluss konnte mich überzeugen.

Deshalb: 2 von 5 Sterne. Nicht auflegen! fand ich besser…

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